Menschen(s)kinder im Februar 2020 – und ein Wort über das Ohrlochstechen bei Säuglingen und (Klein-)Kindern

Robin Hoodie ohne Hoodie, dafür mit Glitzersternen :-)

Ihr Lieben,

herzlich Willkommen bei der Februar-Runde von Menschen(s)kinder! Der Januar war ja mit dem Blog-Hop zum Thema „Deko und Accessoires“ sehr spannend, wer ihn verpasst hat, kann gerne hier nochmal alle Werke nachgucken :-)
Aber auch außerhalb des Blog-Hops habt Ihr wieder tolle Unisex-Kleidung und Alltagsgegenstände für Kinder verlinkt, z.B.
Vielen Dank an alle, die im Januar wieder dabei waren!
Der Pullover, der den heutigen Blogpost illustriert, ist wieder mal ein Werk zum Thema: „Glitzer ist für alle da!“ Die Sterne auf dem dunkelblauen, kuschelweichen Sweat sind nämlich Glitzersterne :-) (Mein Bügelbrett glitzert jetzt noch…) Aber die Glitzersterne sind unauffällig und so schultauglich – zur großen Freude unseres Sohnes. Der Schnitt ist ein „Robin Hoodie“ von Fabelwald ohne Kapuze. Der Stoff ist ein angerauhter Wintersweat aus einem kleinen Stofflädchen, aber wenn Ihr „Sweat Glitzer Sterne“ in die Suchmaschine Eures Vertrauens eingebt, findet Ihr viele Quellen dafür.
Ohne Tasche ist ein Pulli kein Pulli…

Vom Glitzersterne-Pulli spanne ich jetzt den Bogen zu ganz anderen „Glitzersteinen“:  Ohrringe bzw. viel mehr: Das Ohrlochstechen bei kleinen Kindern – vorrangig natürlich bei kleinen Mädchen. Das ist ein Thema, das mich schon lange bewegt. Ich bin gespannt, was Ihr dazu denkt.

Ohrringe sind nach wie vor recht eindeutige Signalgeber dahingehend, mit welchem Geschlecht man es zu tun hat: Beidseitig getragene Ohrringe: Mädchen / Frau. Einseitig getragener Ohrring: Junge / Mann – Ohrringe bei Männern spielen jedoch gesellschaftlich eine eher kleine Rolle im Vergleich zu Ohrringen bei Frauen.
Jetzt ist es biologisch so, dass Kinder in den ersten Lebensjahren meistens ziemlich androgyn sind; man sieht also oft nicht auf den ersten Blick, ob das Kind biologisch ein Junge oder ein Mädchen ist. Für viele Eltern ist klar: Hier muss eine Eindeutigkeit hergestellt werden. Dafür muss einerseits geschlechtsstereotype Kleidung herhalten: Einhorn vs. Monstertruck. Andererseits jedoch auch Schmuck, und ganz vorne mit dabei sind eben auch Ohrringe. Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber ich sehe quasi täglich Säuglinge und kleine Kinder mit Ohrringen bzw. Ohrsteckern. Dies ist total verbreitet, quer durch die Gesellschaft. Es gibt nicht wenige Eltern, die ihren drei Monate alten Mädchen Ohrlöcher stechen lassen. Oder spätestens mit 1,5 – 2, z.B. wenn sich abzeichnet, dass das Mädchen noch länger z.B. kaum Haare hat und deshalb immer für einen Jungen gehalten wird…
Wann immer es geht sind beide Hände eingesteckt…

Ich möchte an der Stelle mal Herrn Wolfram Hartmann zitieren, er ist der Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte. Er hat in einem Interview 2012 folgendes gesagt: „Ohrlochstechen ist aus unserer Sicht eine Körperverletzung und ein Eingriff in die körperliche Unversehrtheit des Kindes. […] Es ist teilweise abenteuerlich, was Kindern schon im Säuglingsalter zugemutet wird. Das Loch im Ohrläppchen ist eine irreversible Schädigung, die nicht mehr zuwächst.“

Es gibt durchaus Stimmen, die sagen, dass sich Eltern strafbar machen, wenn sie einwilligen, dass Säuglingen und Kleinkindern Ohrlöcher gestochen werden. Aber natürlich ist das ein Markt, der bedient wird, über den keiner spricht – und wo niemand Eltern anzeigt. Wer auch? Das Kind?
Dafür sind Ohrlöcher eben auch zu sehr gesellschaftlicher Konsens, frei nach dem Motto „Mädchen haben einfach Ohrringe, das war schon immer so, und ob früher oder später ist doch egal.“
Und was ich auch ganz furchtbar finde: Die Prozedur des Ohrlochstechens an sich ist alles andere als angenehm. Das Ohr ist eine der empfindlichsten Körperregionen. Aber für Ohrringe werden die Kinder diesen massiven Schmerzen ausgesetzt (Ihr könnt mal im Kolleginnenkreis das Thema „Wie war bei Euch das Ohrlochstechen?“ aufmachen – Ihr werdet, wie ich, vielleicht auch einige Horrorgeschichten zu hören bekommen…und kaum jemand wird die Löcher nicht im Kindesalter bekommen haben). Um es nochmal in Erinnerung zu rufen:  Alles nur, weil es um Betonung von Weiblichkeit geht.
Sehr ihr es glitzern? :-) In meiner Nähecke habe ich noch lange etwas davon…

Auch, wenn ich hier heute vor allem das Ohrlochstechen bei Säuglingen und Kleinkindern kritisch hinterfrage, frage ich mich schon auch: Gibt es ein überhaupt Alter, in dem ein Kind die Reichweite seines Handelns einschätzen kann? Dass eine irreversible Schädigung vorgenommen wird? Ab wann ist ein Kind zu einem solchen Eingriff einwilligungsfähig? Sicher nicht im Grundschulalter. Frühestens mit 14, eher mit 16. Aber Tattoos werden auch erst ab 18 gestochen…

Ich glaube: Auch das ist ein Punkt, an dem eine sehr klare Elternhaltung gefordert wird – eben gegen gesellschaftliche Konventionen.
Ich bin gespannt, was Ihr zum Thema zu sagen habt :-)
Ich wünsche Euch auf alle Fällen einen tollen Februar!!
Herzliche Grüße!
Karin

9 Gedanken zu “Menschen(s)kinder im Februar 2020 – und ein Wort über das Ohrlochstechen bei Säuglingen und (Klein-)Kindern

  1. ach mist, habe ich meine kinderhosen von letzter woche gar nicht verlinkt. egal.
    danke für diesen kommentar. es ist doch grundsätzlich spannend, in wie vielen bereichen über körper anderer von wem auch immer entschieden wird. spannend in dem zusammenhang ja auch, dass ich mich mit 18 für ein tattoo entscheiden darf, mir aber mit ende 30 immer noch abgesprochen wird, über meine gebärfähigkeit selbst zu entscheiden. vollkommen gaga.
    spannend aber auch die erinnerung an die bedeutung von ohringen. in meinen kreisen sind die menschen ja öfter wie wild gepierced, ich selber auch. da ist es dann eher so ne genderneutrale geschichte (solange es nicht um intimpiercingsgeht). da ist das irgendwie nicht so aufgeladen. fast schon revolutionär.
    mach fein so weiter, mit dem aufzeigen und erinnern.
    liebst,
    jule*

    p.s.: und natürlich ein ganz famoser glitzersternepullover (bevor das nähwerk hinter den inhalten gänzlich verschwindet ;))

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  2. Liebe Karin,
    Ohrlöcher an kleinen Mädchen sind ein Thema, das ich auch sehr kritisch sehe. Ich habe meine Ohrlöcher zum 6. Geburtstag geschenkt bekommen, weil ich sie mir wohl sehr gewünscht hatte. Vertragen habe ich aber nur die medizinischen Stecker, alles andere hat mir Entzündungen verursacht. Und selbst mit den Steckern musste man doch irgendwie vorsichtiger spielen, es hat gedrückt unter Mützen und auch hier war dann wieder ein Unterschied zum unbeschwerteren Spiel der Jungen. Heute denke ich manchmal neidisch, wie elegant das aussieht bei vielen Frauen. Könnte ich aber noch einmal zurück, würde ich mir keine Ohrlöcher mehr wünschen. Einfach, weil ich die Tragweite der Entscheidung damals keinesfalls abschätzen konnte. Und weil ich weiß, dass ich das heute auch sicher nicht mehr mit mir machen lassen würde. Und ich denke, das ist auch ein Grund, weshalb Mädchen so früh Ohrlöcher gestochen werden: sie können sich nicht wehren und haben noch keine Angst vor dem Schmerz, haben keine Vorstellung davon, dass ihnen der Körper durchbohrt wird. Und die Eltern wünschen sich das mädchenhafte Aussehen mit Ohrringen auch schon für das ältere Mädchen und die Erwachsene. Als vor einigen Jahren die Diskussion über Beschneidungen bei Jungen in den Medien war, kam dieses Argument, meine ich, auch und dabei auch m dem Querverweis auf Ohrlöcher bei Mädchen.
    So, jetzt aber genug mit dem langen Text. Danke, dass du mich mal wieder zum Nachdenken angeregt hast. Wir gehen jetzt gleich zum Kinderyoga :-)
    Schönes Wochenende!
    Jana

    PS: Der Pulli ist total schön! Der würde hier nicht oft im Schrank liegen dürfen :-)

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  3. Es gibt ernsthaft Menschen, die ihren Töchtern Ohrlöcher stechen lassen, damit sie nach Mädchen aussehen? Meine Güte! Ich finde es sowieso absolut daneben, sehr kleinen Kindern Ohrlöcher stechen zu lassen – die wurden garantiert nicht gefragt (und ein Kleinkind ist nun wirklich nicht in der Lage, das zu entscheiden).
    Ich habe meine mit 8 bekommen, weil ich sie mir sehr gewünscht habe, und finde das nicht unbedingt zu jung. Ja, ich konnte die Tragweite abschätzen! Meine Eltern haben sich ausführlich mit mir drüber unterhalten. Es ist ja auch nur ein kleines Loch (das innen durchaus zuwächst, nur außen sieht man es). Ich muss nur sagen, dass ich die Schmerzen unterschätzt habe. Für mich persönlich wäre die Erfahrung aber exakt die gleiche gewesen, wenn ich meine Ohrlöcher erst mit 16 oder 25 bekommen hätte. Ich bin auch sehr glücklich damit, weil ich fast mein ganzes Leben lang kurze Haare hatte und die Optik von kurzen Haaren mit Ohrringen sehr schön finde.
    Meine Schwester hat Ohrlöcher und trägt keine Ohrringe mehr, aber man muss schon ganz dicht ans Ohr, um die Löcher zu sehen – das ist natürlich etwas, was man sich überlegen sollte, aber dramatisch finde ich es nicht (wenn sich das Kind dafür entschieden hat, natürlich!).
    Ohrlöcher finde ich ungefähr ab 10-12 Jahren völlig vertretbar, wenn das Kind es von sich aus möchte (ich war etwas jünger, aber ich kann ja nicht für alle Kinder sprechen).
    Den Vergleich mit Tätowierungen finde ich allerdings ziemlich unsinnig, das ist doch etwas vollkommen anderes. Mal abgesehen davon, dass selbst ein kleines Tattoo einfach deutlich größer ist als ein Punkt (und die Entstehung länger dauert, schmerzhafter ist und es weniger gut bis furchtbar aussieht, wenn man vor Beendigung kapituliert), ist man für immer aufs Motiv festgelegt und kann es nicht quasi unsichtbar entfernen – Ohrringe kann man wechseln oder rausnehmen und hat dann einen völlig anderen Stil; ich bin nicht auf die Delfin-Ohrringe meiner Kindheit angewiesen.

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  4. Meine Meinung: Der irreversible Schaden ist zu vernachlässigen – die entstehende Narbe ist ein kleines Pünktchen am Ohr, darüber muss man kein Fass aufmachen. Den Vergleich zum Tattoo finde ich unsinnig.

    Bei Säuglingen und Kleinkindern finde ich es aber unverantwortlich, dem Kind Schmerzen und eine Wunde zuzufügen, nur um es zu „dekorieren“. Das Kind muss selbst entscheiden können, verstehen, dass die Prozedur schmerzhaft sein wird und es danach eine Weile eine Wunde am Ohr haben wird. Dafür muss man nicht 18 sein, aber eben auch kein Kleinkind mehr.

    Ich selbst habe mit ca. 8 Jahren Ohrlöcher bekommen, auf eigenen Wunsch, und finde das auch im Nachhinein völlig in Ordnung (auch wenn ich inzwischen keine Ohrringe mehr trage aufgrund Unverträglichkeit von Metallen). Über das genaue Alter, ab dem ein Kind das entscheiden kann, kann man streiten – ab ca. 12 Jahren finde ich das aber unproblematisch. Würde mein hypothetisches Kind mit 8 Jahren fragen, würde ich es wohl auch erlauben, wenn ich den Eindruck hätte, das Kind versteht, dass es weh tut und auch eine Weile noch weh tun wird.

    Aber! Ich würde heute mit dem Kind zum Piercer gehen, der mit einer spitzen, sterilen Nadel das Ohr durchsticht, und keinesfalls Ohrlöcher beim Juwelier schießen lassen – dabei wird der stumpfe (!) Ohrstecker mit Gewalt durch die Haut gedrückt, aus einer Maschine, die aufgrund von Plastikteilen nicht sterilisiert werden kann. Ohrlöcher zu schießen richtet viel mehr Schaden am Gewebe an und verursacht langsamer heilende Wunden.

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  5. Ich habe keine gestochenen Ohrlöcher, weil meine Mutter eben nichts davon gehalten hat uns welche Stechen zu lassen. Meine Schwester hat sich dann irgendwann mit 16 17 welche stechen lassen und ich habe bis heute keine Löcher, wie meine Mutter.

    Aber ich war mal zufällig beim Juwellier ein kleines Mädchen Ohrlöcher bekam entspannt und angenehm ist was anderes.
    LG Sabine

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  6. Hallo Karin,
    Ich finde es immer sehr unverschämt von den Eltern, wenn ich Kleinkinder und oft auch Babys mit Ohrringen sehe. Eben weil es den Kindern die Selbstentscheidung wegnimmt.
    Ich habe mir die Ohrlöcher mit 12 stechen lassen, weil meine Mutter sich damals (mit Anfang 40) welche hat stechen lassen. Meine älteren Schwestern versicherten mir „das tut auch gar nicht weh“ – ha! Bin nach dem ersten fast aus dem Laden gelaufen. Mit der Erinnerung daran habe ich später von anderen Piercings Abstand genommen :). Auch wenn ich dachte, dass die cool aussehen.
    Als Teenager ist man immer noch alt genug für die Entscheidung, da brauchen die Eltern nicht vorher reingrätschen.
    Den Pulli finde ich toll. Seit ein paar Monaten folge ich Deinem Blog und das gibt mir Auftrieb auch mal wieder Kleidung zu nähen. Danke!
    Viele Grüße, Rita

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  7. Der Pulli ist super und die Kombi würde dir mein Sohn aus den Händen reißen, grau und petrol mit Glitzer und Sternen … puuh, das wäre nur noch zu toppen von einem Glitzertiger oder Leopard :-). Und wieder hast du mich mit der Nase auf ein Thema gestoßen über das ich noch selten nachgedacht habe. Aber wenn ich so überlege kenne ich niemanden, bei dem nicht über das Thema mit den Kindern dann gesprochen wurde, als sie selber den Wunsch äußerten und auch nicht ehe sie acht Jahre alt waren. Aber ich muss mal in der Schule gucken … da sieht man wie wenig ich auf so äußere Sachen achte … ich selber habe mir mein erstes Ohrloch – ja nur eins – zum Entsetzen meiner Eltern mit 12 von einem Kumpel mit einer Nadel stechen lassen … schön dumm … aber ich habe es heute noch, allerdings kam mit 14 ein zweites dazu, dann beim Juwelier, der das sehr ordentlich gemacht hat und ich kann mich überhaupt nicht daran erinnern, dads es weh getan hätte. Wie so vieles finde ich aufgezwungene Sachen furchtbar (schon erst Recht um ein Geschlecht, Kultur oder Religion zu „markieren“), aber sehr spannend finde ich die Frage ab wann Kinder/Jugendliche die Tragweite ihrer Wünsche oder Handlungen begreifen können … können wir das als Erwachsene immer … sicherlich finde ich muss man mit ihnen darüber sprechen und möglichst sachlich Informationen einholen, das hilft oft. Liebe Grüße Ingrid

    Liken

  8. Ich bekam Ohrlöcher auch auf eigenen Wunsch gestochen. In meiner Erinnerung sind sie noch im gleichen Sommerurlaub entzündet und wieder entfernt worden. Aber meine Mutter hat das wohl verlässlichere Erinnerungen und sie waren ein Jahr drin und just dann im Sommerurlaub bei den Großeltern ein Jahr später kamen sie wieder raus. Ich kann mich an den Schmerz beim Entfernen erinnern, aber beim Schießen noch ein wenig daran, wie es bei dem Frisör aussah. Ich finde allerdings, dies als „irreversible Schädigung“ zu bezeichnen doch sehr hart.
    Als Erwachsene habe ich mir dann nur ein Loch stechen lassen und später in Guatemala noch ein Piercing im gleichen Ohr. Das ist als Frau auch blöd, da Ohrringe meist im Paar verkauft werden, aber ich ja nur einen brauche.

    In Deutschland oder zumindest hier in Dresden in unserem Viertel habe ich noch keine Kinder mit Ohrringen gesehen. Aber in Guatemala hatte jedes Mädchen kaum geboren schon welche. Ein Relikt aus den Zeiten der spanischen Kolonisation??? Weiß ich nicht, ich fand es schade.

    Ein schöner Pulli!
    LG Ina

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  9. Hallo Karin,
    in meinem Freundes- und Bekanntenkreis gibt es keine Mädchen oder Jungen unter 12, die Ohrringe tragen. Aber ich komme auch „vom Dorf“. Da kennt man sich und die Kinder und es ist schnell bekannt, ob da ein Junge oder ein Mädel vor einem stehen. Ich erinnere mich aber, dass ich vor einer Weile mal ein Kleinkind, dass kaum laufen konnte, mit Ohrringen gesehen habe. Auch noch so “ Baumeldinger“ in Gold mit roten Steinen drin. Fand ich seeeehr befremdlich und habe es auf den Kulturkreis der Eltern geschoben, die kamen nämlich eindeutig aus Osteuropa (Schublade auf meinerseits lässt grüßen). Ich selbst trage Ohrringe, insgesamt fünf. Die ersten beiden kamen so mit sechs bis acht, würde ich schätzen. Ob das meine Entscheidung war, oder die meiner Mutter weiß ich nicht mehr. Ich erinnere mich an meine Tränen und ein Eis im Anschluss. Die nächsten Ohrlöcher gab es dann mit 17 oder so, genauso wie meine erste und einzige Tätowierung. Da kann ich sagen, dass die Tätowierung deutlich mehr weh getan hat.
    Fazit dazu, wenn meine Tochter oder ein potentieller Sohn mich nach Ohrlöchern fragt, würde ich das mit dem Kind besprechen und dann ein paar Monate abwarten, ob der Wunsch bleibend und der eigene ist. Wenn ja, gibt es welche. Wenn nein, nicht. Und so 10 sollte das Kind schon sein.
    Wieder mal ein interessantes Thema von dir, danke dafür!
    LG, Verena

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