Menschen(s)kinder im Oktober – und ein Wort zur geschlechtlichen Einteilung der Kinder- und Jugendliteratur

Der Lama-Stramper in hellblau-gelb…

Ihr Lieben,

willkommen in einem neuen Menschen(s)kinder-Monat – …und schon ist Oktober!
Vielen Dank für Eure Verlinkungen in den letzten Wochen! Es ist einfach immer wieder schön: jedes Teil erzählt Eure Geschichten, das liebe ich ganz besonders:-)
Sehr ansprechend fand ich im September u.a.
Die Bilder, die Ihr heute hier bei mir seht, zeigen einen gar nicht so kleinen Strampler in Gr. 74 – gewünscht von einer Freundin für ihre kleine Tochter, die zur Geburt von mir das gleiche Modell in Gr. 62 bekommen hat und der DAS absolute Lieblingskleidungsstück war. Da lege ich natürlich gerne nach :) (Den Schnitt gibt es leider nicht mehr online; der Lama-Stoff ist von „Alles für Selbermacher“ und leider auch vergriffen).
…mit farblich passenden Druckknöpfen (von Tigerlilly).
Im Oktober ist ja hier in Frankfurt Buchmesse-Monat – der Besuch dort ist immer ein kleiner Festtag für unsere Familie.
Grund genug, um mal einen „Menschen(s)kinder-Blick“ auf den Kinderbuchmarkt zu werfen (das Thema „Buch“ hatte ich auch hier schon mal gestreift).
Mein Eindruck ist grundsätzlich, dass die Geschlechterschubladen auf dem Kinder- und Jugendbuchmarkt verdammt weit offen sind. Bei meiner kleinen Recherche im Zuge dieses Posts hat sich das auch bestätigt – ein Grund hierfür ist, dass Kinderbücher vorrangig von Erwachsenen, und gerne den Großeltern gekauft werden. Und in deren Köpfen ist die Geschlechterwelt oft noch sehr klar getrennt. Und so trennen auch die Verlage ihre Bücher eindeutig und schneiden sie inhaltlich und optisch auf das Urteil der Erwachsenen zu.
Mittlerweile bekomme ich auch das mit dem Zwickel einigermaßen gut hin…
Wie das dann in der Praxis im Jahr 2019 ausschaut, kann man sich z.B. auf der Webseite des Carlsen-Verlags, einem sehr großen und engagierten Kinder- und Jugendbuchverlag, ansehen. In der Kategorie „Kinderbücher“ kann man verschiedene Filter setzen, u.a. das Alter (ich habe mal „7-8 Jahre“ genommen) und auch das Geschlecht („Geschlecht egal“ gibt es aber erfreulicherweise auch, dazu komm ich gleich nochmal).
Setzt man diese Filter, kommen bei den Jungs 39 Titel, zum Beispiel „Rocco Randale – Popel, Pech und Pannen“,  „Das Monster aus Metall“ oder „Fußball und sonst gar nichts“. Das Layout der Bücher ist in der Regel sehr dunkel. Schaut man sich die Klappentexte der Bücher an, erkennt man schnell, was Jungs anscheinend interessiert: Kämpfen und Jagen, Begegnungen mit gefährlichen Feinden, Umgebungen wie Weltraum, Ritterumfeld oder Dschungel, Abenteuer, Verstoß gegen Regeln und natürlich Fußball.
Ändert man den Filter von Jungs auf Mädchen, kommen 200 (!) Titel, die z.B. heißen „Polly Schlottermotz“, „Ponyherz“, „Sternenschweif“ oder „Das magische Nixenarmband“. Das Layout dieser Bücher ist tendenziell hell, lieblich, weichgezeichnet, mit Tieren und emotionalen Darstellungen. Und die Themen der Mädchen sind auch ganz klar eingegrenzt: Pferde und nochmal Pferde, Tierliebe, Mystik, Freundschaft, Fürsorge und nochmal Pferde.
Ein schöner Rücken kann auch entzücken!

 

So, und wer jetzt den „Geschlecht egal“-Filter setzt, wird merken: Er funktioniert nicht! Das hat fast was Tragik-Komisches…! Es kommen 800 Treffer, ich glaube fast aller Kinder- und Jugend-Bücher des Verlages durch alle Altersgruppen. Ein Urteil ist hier also schwierig, ich habe aber viele Sachbücher gesehen (z.B. „Wie war das in der DDR“ oder „Probiere es mal ohne Plastik“), aber auch einzelne Geschichtenbände, die ich mir tatsächlich geschlechterübergreifend vorstellen kann, z.B. „Die langweiligste Schule der Welt“ oder der gute, alte „Pumuckl“.  Aber eines ist, zumindest in meinen Augen, recht klar: Bewusst geschlechterübergreifend erzählte Bücher sind Randerscheinungen. In der Kinder- und Jugendliteratur (jenseits des Bilderbuchalters) sind die klassischen Geschlechterrollen tragend und dominierend.  Solche Bücher werden gewollt, gemacht und von einem Großteil der Kinder im Jahr 2019 gelesen – wenn es nach den meisten Verlagen geht.

Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber mich macht das mal wieder verrückt! Den Kindern wird von vorne herein die Freiheit genommen, sich lesend mit den Themen zu beschäftigen, die sie wirklich interessieren. Der Kanon, für was sie sich zu interessieren haben, ist klar vorgegeben. Wenn man als Mädchen kein Interesse an Pferden (und Ballett!) hat, muss man sich fast notgedrungen als Außenseiterin fühlen, so dominant ist dieses Thema. Und wer bei den Jungs keine spannenden Abenteuer mag, Popeln eklig findet oder nichts für Fußball übrig hat, hat auch echt ein Problem.
Zum Glück ist ja Lesen etwas, was meist zuhause geschieht, und da haben Kinder, so habe ich zumindest die Hoffnung, einen geschützten Raum, in dem sie das lesen könnten, was sie wollen. Diese Bücher muss man dann auch erstmal finden! Und da sind vor allem wir Erwachsenen gefragt, unsere Kinder bei der Suche nach „ihren Büchern“ zu unterstützen. Mit Sicherheit gibt es auch andere Bücher, aber die haben höchstwahrscheinlich ein anderes Marketing-Budget im Hintergrund (nämlich meist keins) und die liegen nicht in den großen Buchläden an der Kasse… Der Markt ist hier gnadenlos.
Vielleicht habt Ihr ja Lust zu erzählen, was Eure Kinder lesen und wie sie die Themen ihrer Bücher auswählen. Ich nehme an, dass man an irgendeiner Stelle wahrscheinlich gegen den Markt keine Chance mehr hat…Ich bin sehr gespannt auf Eure Erfahrungen!
Und hier geht es zur Linkparty für Oktober 2019:

You are invited to the Inlinkz link party!

Click here to enter

https://fresh.inlinkz.com/js/widget/load.js?id=d1626941e732cbb79b50Alles Liebe wünscht Euch


11 Gedanken zu “Menschen(s)kinder im Oktober – und ein Wort zur geschlechtlichen Einteilung der Kinder- und Jugendliteratur

  1. Guten Morgen,
    Ich lese deinen Blog sehr gerne und freue mich immer wieder über die Worte, die mir meistens aus der Seele sprechen und/oder mich zum Nachdenken bringen.
    Zu dem Buchthema kann ich sagen, dass meine Tochter keinen Bock auf die glitzernde Feen-Pferde-Welt hat und wir haben lange gesucht, bis wir Bücher fanden, die sie interessieren. Momentan hat sie ‚Gregs Tagebuch‘ für sich entdeckt, ist ja eigentlich auch für die Jungs gedacht. Aber ihr gefällts super. Ansonsten wird hier auch viel ‚altes‘ gelesen aus meiner Jugend, 3??? Oder TKKG….
    Liebe Grüsse Ingrid

    Gefällt 1 Person

  2. Liebe Karin,
    ich tue mich auch sehr schwer damit, diese ständigen Fußball- versus Ballettbücher zu lesen mit dem Buben. Bei uns liegen die Klassiker aus meiner Kindheit. Auch voll von Stereotypen, aber ich habe dennoch den Eindruck, dass hier auch einmal ein Kind einfach nur Kind sein darf. Nach Jim Knopf und Otfried Preußler (ausser dem Räuber Hotzenplotz, der macht Angst) haben wir uns jetzt an Astrid Lindgren heran gewagt. Pippi Langstrumpf mag der Bub sehr gerne und ichglaube, bei den Kindern von Bullerbü sympathisiert er auch mehr mit Lisa als mit Bosse, Lasse oder Ole :-)
    Hab einen schönen Oktober! Jana

    Gefällt 1 Person

  3. Der Strampler ist ja süß! Ich mag die Lamas :D
    Ich hatte als Kind das Glück, dass ich (obwohl Kind von quasi-nichtlesenden Eltern) schon im frühen Grundschulalter in die Bücherei geschleppt wurde und fortan fast nur Büchereibücher gelesen habe. Dort wird nicht nach Geschlechtern sortiert und ich habe auch von kleinauf am liebsten Science Fiction gelesen und Fantasy. Pferde, Romantik-Gedöns o.ä. haben mich noch nie interessiert, dafür Abenteuerromane und fremde Länder.
    Ich erinnere mich aber noch gut daran, dass ich als Kind mit meinem Vater in der Buchhandlung war und mir ein blaues Buch mit einem Drachen drauf ausgesucht habe (das Fabeltier, nicht das Flugding) und er erstmal bei der Buchhändlerin nachgefragt hat, ob das denn auch was für Mädchen sei. Seufz.

    Gefällt 1 Person

  4. Oh mann, da sagst du was und lustig, letztes Jahr war ich mit Schülern auf der Buchmesse und genau dieses Thema haben wir hinterher im Bus heiß diskutiert stundenlang bis daheim. Für mein Kind löse ich das „Problem“ so, dass wir von klein an alles quer Beet gelesen haben und dann in der Bücherei einfach aussuchen haben lassen. Hier werden Einhörner, Feen (Anna&Elsa-Schaden :-)) sehr gemieden, aber es gehen Pferdebücher und Bücher über Freundschaften, Internatsgeschichten und sowas. Ich achte aber darauf, dass es eben auch Bücher gibt mit Mädchen als Helden (wobei das teils auch eher weniger lieblich ist wie Madita, Pippi, Ronja Räubertochter oder gerade lese ich ihm eines meiner Lieblingsbücher vor „die rote Zora“). Schön finde ich, dass es jetzt mehr so Serien gibt wie „die Schule der magischen Tiere“ – für mich ein sehr schönes Beispiel für Kinderbücher, die Mädchen und Jungs gefallen (zumindest in meinem Umfeld). Was mich extrem stört ist, dass Jungs immer gleich so in die Comic-Ecke geschoben werden, so nach dem Motto, Bücher mit zusammenhängendem Text lesen die ja eh nicht … und ich kenne sicher genausoviele Mädchen, die gern Sachbücher lesen. Mehr als die Inhalte (das sind halt Geschichten und die sind oft so stereotyp wie im echten Leben) stören mich jedoch die von dir angesprochenen Covergestaltungen der Bücher … da haut es mir wirklich oft den Vogel raus. LG Ingrid

    Gefällt 1 Person

  5. Bücher – immer schwierig. Gerade die Darstellung der Geschlechterrollen: leider ist selbst in Büchern mit einer Heldin diese oft die einzige weibliche mutige und selbstbestimmte Darstellerin.
    Wir lesen gerade Petronella Apfelmus (zwei Kinder in den Hauptpersonen, Mädchen und Junge).
    Schöne Entdeckung: Das Zebra unterm Bett, mal ein Buch, in dem eine Familie auch zwei Väter haben kann (und das ohne, dass das Thema Regenbogenfamilie Hauptthema des Buches ist). Buch zum Vorlesen oder erstem Selberlesen.

    Gefällt 1 Person

  6. Liebe Karin, mit genau diesem Thema kämpfe ich auch. Wir haben Hunderte von Büchern zu Hause, fast alle meiner Kinderbücher stehen noch da. Bis zum Selbstlesealter ist es bei uns bunt. Hoch im Kurs sind die Kuh Lieselotte und „Hokuspokus in der Nacht“, aber auch gemischte Geschichtenbücher. Der Große, der selbst lesen kann, ist nur noch begrenzt beeinflussbar. Er liest zwar unglaublich viel, aber Bücher mit rosa Cover sicher nicht. Wenn eine Pferdegeschichte dunkel verpackt wäre, sähe das sicher anders aus. Ich bin mir sicher, dass wir genug Bandbreite angeboten haben, aber gegen den Einfluss der Schule bzw. Mitschüler hat man kaum eine Chance. Immerhin liest er aber im Moment die Tintenherz-Trilogie, die ist geschlechtsneutral…
    Liebe Grüße und einen gemütlichen Herbst mit viel Vorlesen!
    Meike

    Gefällt 1 Person

  7. Ich bin gerade so am überlegen was ich gerne gelesen habe, mal abgesehen von dem was die Bücherei hergab. Da ich schon immer viel und sehr schnell gelesen habe, bin ich rasch auf dickere Lektüre umgestiegen und hatte das was spannend war auch schnell durch. Aber ich erinnere mich eines meiner Lieblingsbücher war Steffi und das Vermächtnis von Tante Agathe, unter der Geisterbahn und ein Buch bei dem Computergame und Realität immer mehr verschmolz.
    Bei meiner Schwester habe ich alle Dolly und Hanni und Nanni gelesen, sowie Burg Schreckenstein, was sie so im Regal hatte.
    Irgendwelche Pferdebücher habe ich auch gelesen, der kleine Vampir, was von Hohlbein.
    Die ganzen rosa Mädchen/Herzschmerz/Problemromane fand ich schrecklich, hab eindeutig mehr im Sci-fi und Fantasy Sektor gelesen. Bin dann aber so mit 14 schon teils auf erwachsenen Romane umgestiegen…

    LG Sabine

    Gefällt 1 Person

  8. Bisher war unsere Lektüre immer sehr geschlechtsneutral – Ingo Siegner, Drache Kokosnuss, die Bücher von Knister (sind vielleicht etwas mehr Mädchen?). Aber seit die Tochter da mehr selbst wählt liest sie am liebsten die 3!!!, Sternenschweif und Bibi und Tina. Da ich selbst sehr von meinen Eltern bestimmt aufwachsen musste (Anrufe von „unpassenden“ Freunden wurden mir z. B. garnicht weitergegeben/ausgerichtet) möchte ich das bei meinen Kindern nicht. Was ich vorlese ist aber meine Sache und da wähle ich was das allen gefällt, gerne auch mal alte Kinderbuchklassiker (Süddeutsche Zeitung Kinderbibliothek, gibts auch bei Gebrauchtbücherhändlern wie medimops oder rebuy – beide absolute Kaufempfehlung).
    LG
    Martina

    Gefällt 1 Person

  9. Diese Schubladen sind immer wieder beängstigend weit offen!
    Also wir haben auch viele meiner alten Kinderbücher hier. Als schon alte Lektüren zum Teil natürlich auch noch mit klassischen Rollen (Mutter, Vater, Kind…). Ich habe einige Lindgren-Bücher gern gelesen und vorgelesen bekommen. Als Selberleserin habe ich ‚Nesthäkchen’ verschlungen. Voll altes Familienbild, aber mir hat’s super gefallen. Noch sind wir mit knapp 5 Jahren beim Buben nicht beim selbstlese Alter. Er mag aber gerne Bücher wie ‚Pünkelchen‘ oder auch schon Bullerbü. Ansonsten holen wir uns aus der Bücherei gerne die ‚Wieso, weshalb, warum‘ Bücher. Sachlich und meist nicht zu fratzenhaft gemalt. Das ist mir persönlich sehr wichtig!
    Dein Strampler sieht übrigens klasse aus!
    Lg Iggy

    Gefällt 1 Person

  10. Vielen Dank für den mal wieder sehr interessanten Post!
    Wir haben einen Vierjährigen daheim, der erst einmal alle Klischees zu bedienen scheint (kämpfen, kämpfen und noch einmal kämpfen, Polizei, Feuerwehr, Piraten, Ritter usw.), eigentlich ist er aber ein sensibles Kerlchen und gruselt sich sehr schnell. Aus der Kita bringt er eine sehr klare Einteilung in Mädchen- und Jungssachen mit, die wir versuchen ein bisschen aufzuweichen. Bei Büchern kann ich die Geschichten von Isabell Abedi sehr empfehlen. Alle, die wir bis lange gelesen haben finde ich wunderbar geschlechtsneutral. Wir haben ein Piratenlesebuch von dieser Autorin, das mehrere Heldinnen enthält und das Thema Piraten auch sonst eher gewaltfrei und mit einer Spur Ironie behandelt. Viele Ausgaben sind ausserdem wirklich schön illustriert.
    Bei einigen Klassikern fällt mir jetzt als Erwachsene auf, dass dort doch auch eine Reihe von Klischees bedient wird (der Negerkönig in Pippi Langstrumpf und auch bei Astrid Lindgren gibt es schon mal die ach so braven kleinen Mädchen) und man vorher noch einmal reinlesen sollte, bevor man das vorliest, was man selber als Kind gelesen hat.
    Ich freue mich jedenfalls schon auf weitere Denkanstösse (und schönes Genähtes natürlich!) :-)

    Gefällt 1 Person

  11. Liebe Karin, du sprichst mir mal wieder aus der Seele. Gestern erst war ich auf der Suche nach einem Geburtstagsgeschenk zum 5. Geburtstag in einem großen Buchladen und mich hat es bei der Auswahl wirklich gegraust. Ich wollte einen Creativblock o. ä. kaufen und musste feststellen, dass auch in diesem Segment ganz tief in die Geschlechterschublade gegriffen wird. Ich habe mich schließlich für ein Heft mit dem Thema Märchenwald entschieden. Das war von der Aufmachung kindgerecht ohne kitschig zu sein. Im Moment lesen wir zu hause die alten Kinderbuchklassier von Astrid Lindgren, Ottfried Preußler oder Paul Maar. Besonders liebt meine Tochter Madita, eine wunderbare Figur, die der Geschlechterrolle ihrer Zeit sehr wenig entspricht.
    Liebe Grüße Julia

    Gefällt 1 Person

Schreibe eine Antwort zu Katharina Antwort abbrechen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.