Menschen(s)kinder im Dezember 2018 – und ein Paar Worte zur Bezeichnung der Eltern in Regenbogenfamilien

Ihr Lieben,

herzlich Willkommen zur letzten Runde Menschen(s)kinder in diesem Jahr. Ich freue mich sehr, wie fleißig Ihr wintertaugliche Kleidung für Euren Nachwuchs herstellt – und vor allem hier präsentiert!! Über 30 wundervolle Verlinkungen gab es im November, z.B.

Euch und allen Bloggerinnen vielen lieben Dank fürs Dabeisein!

Vor ein paar Tagen hatte ich ja hier im Blog schon mal wieder den Umgang mit Regenbogenfamilien zum Thema – da bietet sich an, dass ich auch heute einen kleinen Schwank aus unserem Regenbogenfamilienleben erzähle (ab und zu hab ich das schon gemacht, z.B. hier und hier).
Es gibt nämlich ein Thema, das für viele unserer Mitmenschen ein scheinbar ganz großes ist: Und zwar die Frage, wie uns unser Sohn ruft. Die Frage „Wie sagt das Kind denn zu Euch?“ wurden wir schon während der Schwangerschaft gefragt, bevor wir selbst darüber nachgedacht hatten :-) . Wir kannten diesbezüglich unterschiedliche Gebrauche in Regenbogenfamilien, von der Nennung beim Vornamen bis hin zu Phantasienamen. Wir sind dann irgendwie ganz langweilig bei „Mama“ und „Mami“ rausgekommen. Das erschien uns eine pragmatische und zu uns passende Lösung. Und ich hätte ehrlich nicht gedacht, dass ich darüber so viel und so oft sprechen und das erklären muss :-) .  Hier ein paar Beispielfragen aus unserem Alltag:

  •  „Wie seid Ihr denn auf Mama und Mami gekommen?“
  • „Warum macht Ihr das denn so? Die Vornamen wären doch viel eindeutiger?“
  • „Wie habt Ihr festgelegt, wer von euch wer ist?“
  • „Habt Ihr da gestritten, wer die Mama sein darf?“
  • „Warum bist Du die Mami und nicht die Mama?“
  • „Wie merkt Ihr Euch (alternativ: Wie merkt sich Euer Sohn), wer von euch wer ist?“

Ganz besonders ist auch eine Erzieherin im Kindergarten, die mindestens einmal wöchentlich (ungelogen!) durch den ganzen Kindergarten oder über das Außengelände brüllt: „Aaaaach, Sie sind heute da! Jetzt weiß ich wieder gar nicht, ob Sie die Mama oder die Mami sind. Ich kann mir das einfach niiiiiiie merken…!“ (Ich möchte immer sagen, dass der einzige, der sich das „merken“ muss, unser Sohn ist… aber ich lächle dann doch meistens und geh einfach weiter…)

Ich möchte gar nicht verurteilen, dass das eine Thema ist, das viele Menschen verwirrt. Aber ich bin immer wieder erstaunt und versuche, eine Antwort zu finden, warum das so ist. Ich nehme an, dass es für viele Menschen sehr schwierig ist, die Begriffe „Mama“ und „Papa“ losgelöst von festen Rollen zu sehen, sondern lediglich als Namen. Denn, mit „Mama“ geht ein klares Profil einher: Die Mama hat das Kind geboren, erfüllt die Mutterrolle und darf/muss deshalb „Mama“ (oder ähnlich) genannt werden. Dieses Profil weichen wir auf bzw. bauen es um: Eine von uns ist Mama, obwohl sie das Kind nicht geboren hat. Sie erfüllt die Elternrolle unabhängig davon. Und sie steht auch nicht in Konkurrenz zur anderen (eine Unterstellung, die auch immer mitschwingt…). Es gibt einfach zwei Mamas. Da geht ein großes Stück geglaubte Selbstverständlichkeit verloren – und das führt zu großer Verunsicherung. Oder anders gesagt: Plötzlich stellt sich die Frage, was das denn für die eigene Person heißt, wenn „Mama“ auch nur ein Name sein kann. Die traditionelle Schublade passt einfach nicht mehr – und diese Fragen/Aussagen sind dann ein Ausdruck dieser Verunsicherung.

Wie sprechen Euch Eure Kinder an bzw. welche Beispiele kennt Ihr? Wie wird darauf reagiert, wenn Familien von dem klassischen Namenssschema abweichen? Solltet Ihr schon mal über das Thema nachgedacht haben, freue ich mich über Eure Meinungen :-)

Die Bilder, die Ihr heute seht, zeigen übrigens eine Upcycling-Jeans, die aus einer alten Jeans von Mama entstanden ist. Der Unisex-Schnitt ist „Mottis Jeans regular“ von Made for Motti. Ich habe mir recht viele Mühe gegeben, einen „echten“ Jeanslook herzustellen, und mit braunem Jeansgarn als Oberfaden abgesteppt, was ging :-) ! Ich bin auch mit der Optik der Hose sehr zufrieden, allein die Passform ist irgendwie nicht die richtige. Der Schnitt ist insgesamt recht schmal (obwohl das nicht die „Slim-Variante“ war) und meinem Empfinden nach ist der Bund deutlich zu niedrig. Immer guckt hinten die Unterhose raus :-) . Das hätte ich mir anders gewünscht. Die Jeans wird getragen, aber eine Wiederholung des Schnitts wird es hier nicht geben.

So, meine Lieben, nun Bühne frei für Eure Dezember-Werke! Aufs Fröschchen klicken und los geht’s:

 Ich wünsche Euch einen nähreichen und friedlichen Jahresabschlussmonat!

Alles Liebe,
Karin

Schnitt: Mottis Jeans regular von Made for Motti
Stoff: Upcycling einer Bio-Denim-Jeans von Mama, Hersteller Maas Natur
Linked @: Menschen(s)kinder, Nähzeit am Wochenende, Selbermachen macht glücklich

Es handelt sich bei obigen Blogbeitrag um einen redaktionellen Text. Ich stehe mit den genannten Firmen in keinerlei kommerzieller Verbindung; die Nennung der Namen/Marken erfolgt lediglich zur Information meiner Leserinnen, da ich dies selbst als wertvoll für den kreativen Prozess empfinde.


17 Gedanken zu “Menschen(s)kinder im Dezember 2018 – und ein Paar Worte zur Bezeichnung der Eltern in Regenbogenfamilien

  1. Da ich eine Oma und eine Omi hatte (nicht miteinander verheiratet ;) ), sind die Fragen für mich völlig unverständlich … ist doch das gleiche in Grün. Hätte der zweite Großvater noch gelebt, hätts auch einen Opa und einen Opi gegeben. Und ich bezweifle, dass die Großmütter je die Frage beantworten mussten, ob es Verwechslungen zwischen der Oma und der Omi gab …
    Aber wie heißt’s so schön – wer keine Probleme hat, macht sich welche.

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  2. Ich kann auch schon nicht mehr zählen wie oft wir bereits gefragt wurden, wer von uns die (richtige/leibliche) Mama wäre. Wir antworten den immer mit ‚Wir beide.‘ Worauf oft ein verständnisloses ‚Aha‘ folgt, das wird dann aber nicht mehr kommentieren. Da spricht die bloße Neugier aus den Menschen und das ist auch ok – wenn mensch sich näher kennt, bzw. ein nettes Gespräch führt. Ich sehe es aber nicht ein, Wildfremden unsere Lebensgeschichte zu erzählen. Bei unserer Tochter wollen wir es drauf ankommen lassen. Im Moment sind wir beide noch Mama. Wir denken, dass die Hummel sich selbst irgendwann Namen für uns ausdenken wird. Kinder sind da ja sehr kreativ. Bei Omas und Opas gibt’s schließlich auch selten Verwechslungen, obwohl da viele Kinder auch jeweils zwei haben. All die Rollenstereotype und Bilder existieren nur in den Köpfen der Erwachsenen. Einem Kind ist es doch letztlich egal, wie es seine Eltern nennt, solange diese Geborgenheit und Sicherheit geben…

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    1. Liebe Noelana, danke für deinen lieben Kommentar. Ich kann Dir aus eigener Erfahrung sagen: Die schreckliche Frage nach der „richtigen Mama“ nimmt so nach ca. 3 Jahren ab… Da sind noch viele Bretter zu bohren. Klar, Eure Tochter wird sicher wundervolle Namen für Euch finden bzw. ihr zusammen. Das ist nur ein „Problem“ in den Köpfen anderer Erwachsener… Liebe Grüße! Karin

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  3. Ich habe auch ein Paar kennengelernt, die Mama und Mami sind. Lustigerweise sieht jeweils das nicht-leibliche Kind der erwachsenen Person ähnlicher und das stiftet dort immer für Verwirrung.

    Unser morgen 2 Jähriger sagt momentan noch zu mir, meinem Freund, meiner Mutter und irgendwie zu jeder in Herz geschlossenen Person „Mama“. Irgendwie süß, mal sehen, wann er die nächsten Wörter in seinen Wortschatz aufnimmt.

    Alles Gute euch!

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  4. Ok, ich gebe jetzt einfach zu, dass ich mir zu dieser Frage noch keine Gedanken gemacht habe. Ich kenne aber auch keine gleichgeschlechtlichen Elternpaare aus dem nahen Umfeld. Spontan ist mir dazu aber eingefallen, dass Kinder ja auch durchaus zwei Oma und zwei Opas haben, bzw. in Scheidungsfamilien sogar mehr, ohne dass es zu Verwirrung kommt. Ich würde davon ausgehen, dass ein Kind auch mit zwei Mamas oder zwei Mamis zurecht kommen würde und im Zweifel den Vornamen zur Spezifikation verwenden würde. Ich werde übrigens ungewollt Mami. Meine Tochter nennt mich einfach so, obwohl ich Mama viel besser fände. Sie sagt auch Papi, Omi und Opi obwohl sie die ganzen Namen auf A endend gelernt hat. Da ich gerne Mama genannt werden möchte, habe ich anfangs aus Protest ihren Namen in der Anrede auch auf I anstatt auf A enden lassen, was sie dann korrigiert hat. Genutzt hat es aber nichts, denn ich mich immer noch die Mamiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii.
    Die Jeans ist übrigens richtig cool.

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    1. Liebe Julia, danke für deine Worte. Eurer Tochter ist ein starker Charakter, wie mir scheint :-) Und sie steht auf iiiiii :-) Klar, in Patchwork-Familien gibt es sicher noch viel mehr Mamas und Papas, habe ich habe noch nie gehört, dass die Kinder aus diesen Familien nicht wüssten, wer wer ist…
      Danke auch für das Jeans-Lob :-) Liebe Grüße! Karin

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  5. Liebe Karin, also erst mal tut mir total leid, dass die Jeans nicht passt, wie sie soll. Dein Aufwand beim Nähen hat sich nämlich gelohnt, sie sieht toll aus. Schick, bequem und gekonnt. Ich hoffe, ihr findet für die nächste Upcycling-Hose einen besser sitzenden Schnitt.
    Und dann zu deinen Dezember-Gedanken: Ich habe deinen Text sehr genüsslich dreimal gelesen und mich gefreut, wie schön du den Konflikt zwischen Namen und Rollenbild in Worte gefasst hast. Ja, wir begegnen diesem Thema auch als „Hetero-Familie“ regelmäßig. Die kleinen Stöpsel haben nämlich jeweils zuerst unsere Vornamen gelernt, nicht „Mama“ und „Papa“, und dürfen sich aussuchen, wie sie uns ansprechen. Das wechselt auch immer wieder. Manchmal hängt das von Freunden ab, manchmal von einem Entwicklungsschub. Der Große hat immer die Vornamen verwendet, bis wir in einen konservativeren Stadtteil gezogen sind. Dann waren wir eine Weile Mama und Papa. Aber nicht lange. Jetzt spricht er uns und auch unsere Eltern beim Vornamen an und ist sehr stolz, dass er damit der Einzige unter seinen Freunden ist, der das „darf“. Der kleine Stöpsel wechselt noch häufig. Bis zum Sommer waren wir Papa und Meike, im Moment sind wir Mama und *Papa-Vorname*. Und wir ernten schon immer irritierte und verständnislose Blicke dafür, gelegentlich auch die Vermutung, wir seien eine Patchwork-Familie. Das sei doch total unpersönlich. Den Vornamen sage doch jeder, da müsse man für das eigene Kind etwas Individuelles reservieren. Also genau dieses Rollenthema, das du so schön beschreibst. Nee, wir sehen das nicht so. Wir brauchen keinen Titel zur Außendarstellung, und unsere Kinder wissen sehr genau, wer wir für sie sind.
    Danke für den Dezember-Text, Karin!
    Liebe Grüße!
    Meike

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    1. Liebe Meike, danke für deine lieben Worte. Das finde ich ja auch spannend, wie die Stöpsel mit der Freiheit, Euch nennen zu dürfen, wie sie möchten, umgehen (schon auch irgendwie paradox, wenn ich das so schreibe, dass so viele Kinder diese Freiheit irgendwie nicht haben…). Unser Stöpsel spricht über uns auch meistens nicht von Mama und Mami, sondern benutzt da unsere Vornamen und vor allem auch in der Version, wie uns diese Person nennt (also z.B. Spitznamen oder Abkürzungen). Und dass ihr nur deshalb, weil Euch Eure Kinder mit Vornamen ansprechen, für eine Patchwork-Familie gehalten werdet, spricht auch Bände… Danke auch für das Feedback zur Jeans. Ja, es ist wirklich ärgerlich, dass sie nicht so gut passt. Beim nächten Mal gibts nen anderen Schnitt… Liebe Grüße! Karin

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  6. Ich finde es sehr schade, dass es wirklich so schwer zu sein scheint, mit Mama und Mami klar zu kommen – für die andren. Für die Dame im Kindergarten wäre ich einfach die Frau „Nachname“ – wer will denn schon von anderen Erwachsenen Mama/ Mami genannt werden? Mache ich bei meinem Mann ja auch nicht, ihn Papa zu rufen – das ist reserviert für meinen Papa…
    Jedenfalls haben wir hier Omi und Oma um die beiden Großmütter zu unterscheiden. Die Oma wollte unbedingt Oma heißen und Omi wollte nicht „Oma Gerti“ heißen, also wurde sie Omi. Omi lebt mit uns im Haus, Oma am andren Ende Deutschlands. Die Kinder haben keinerlei Schwierigkeiten die beiden auseinander zu halten…
    Liebe Grüße

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    1. Hallo, vielen Dank für Deinen Kommentar und Deine Gedanken. Ja, alle anderen Eltern werden natürlich von besagter Erzieherin mit Nachnamen angesprochen und sie werden auch nicht in einer Tour als heterosexuell geoutet :-) Auch neue Eltern im KiGa wissen das auf diese Weise binnen Tagen. Wie schön, dass ihr für die Omas gute Namenslösungen finden konntet :-) Liebe Grüße! Karin

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  7. Schade das die Hose nicht so gut passt, man sieht das du dir sehr viel Mühe damit gegeben hast. Ich habe ehrlich gesagt noch nie darüber nachgedacht wie Kinder ihre Eltern „richtig“ nennen, egal in welcher Art von Beziehung oder Familienkonstellation. Unser Sohn wechselt noch heute die Bezeichnungen immer wieder, je nach Lebensphase denke ich bzw. wie er von seinem Umfeld beeinflusst wird. Für uns spielt das keine Rolle, wir wissen schon wer gemeint ist. Nachdenklich macht mich dein Kontext zwischen Mama und der „vorgegebenen“ Rolle … unlängst sagte er mal zu mir „du bist ja gar keine richtige Mama“ … und ich fragte ihn was er damit meint und im Prinzip kam als Antwort das, was du oben beschrieben hast. Und als ich dann fragte ob ich trotzdem seine richtige Mama wäre (also auch wenn ich eben dieses Klischee recht wenig erfülle) sagte er „klar das ist halt so bei dir“. Für ihn also anscheinend kein Problem … hoffen wir es bleibt so :-). Liebe Grüße und einen schönen Advent für deine ganze Familie Ingrid

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    1. Liebe Ingrid, vielen Dank für Deinen lieben Kommentar. Was Du schreibst, zeigt ja auch, dass die Kinder mit diesen von der Gesellschaft vorgeschriebenen Rollen total ins Schleudern geraten. Es ist sehr schwer, dass auf andere Art zu besetzen und zu leben, ohne das damit eine negative Wertung einher geht. Wie schön, dass Dein Sohn und Du da auch darüber sprechen könnt. Ich glaube, das bleibt bei vielen Familien im Dunkeln bzw. ungesagt, weil es so diffus ist und kaum benannt werden kann. Liebe Grüße! Karin

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  8. Liebe Karin,
    wirklich schade, dass die schöne Hose nicht so hundertprozentig passt.
    Ich wundere mich immer wieder, über was andere Menschen sich so Gedanken machen. Ist es nicht völlig egal, wie Kinder ihre Eltern ansprechen? Ich finde, dass darf jede Familie für sich entscheiden.
    Wir sind meist „Mama“ und „Papa“, zeitweise wurden/werden wir aber auch mit unseren Vornamen angesprochen, was auch völlig in Ordnung ist.
    Ich denke auch, dass Kinder problemlos mit zwei „Mamas/Mamis/Papas/..“ zurecht kommen. Bei uns klappt das mit vier Omas (die Uromas sind auch „Oma“) und zwei Opas wunderbar. Da kommt halt manchmal einfach der Vorname zur besseren Unterscheidung dazu.
    Viele Grüße! Tina

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    1. Liebe Tina, danke für deine lieben Worte. Ja, die Jeans ist ein Ärgernis, aber ich habe das Absteppen und das Nähen mit Jeansnähgarn geübt…auch was wert. Wie schön, dass Eure Kinder beweisen, dass man sogat mit 4 Omas ganz wunderbar klar kommt – Vornamen sind oft echt hilfreich :-) Liebe Grüße! Karin

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  9. Unser Sohn sagt Mama und Papa, ab und zu auch die Vornamen, hin und wieder Mami.
    Anfangs, als ihm klar wurde, dass die Mama nicht von allen Menschen Mama genannt wird, sondern die Mehrheit Änni sagt, fand er es unfassbar lustig, auch Änni zu sagen. Jetzt sagt er unsere Vornamen eher um den jeweils anderen zu imitieren.
    Neulich meinte meine Freundin mit gleichaltem Kind, dass sie es so toll findet, dass unsere Kinder uns Mama nennen. Ich habs erst gar nicht verstanden und dachte, es geht um das Muttersein an sich, aber sie erklärte, dass sie und ihre Geschwister ihre Eltern immer mit dem Vornamen angesprochen haben. Irgendwann als sie älter war, fand sie das komisch, trotzdem war Mama/Papa keine Option mehr. Der Zug war irgendwie abgefahren. Als sie dann selbst Mutter wurde, erzählte ihre Mutter, wie schade sie es fand, dass sie sie nie Mama genannt hat. Ich gehe davon aus, dass sie es aber auch eher im Nachhinein bedauert hat, denn als die Kinder noch klein waren hätte sich das ja leicht einführen lassen…
    Ich kenne von gleichgeschlechtlichen Paaren noch die Variante Mama+jeweiliger Vorname. Wenn ich nun aber an die Erzieherin bei euch denke, würde ich gerne wissen, ob die dann in diesem Fall auch diese Bezeichnung übernehmen würde oder einfach nur Mama sagen würde.
    Liebe Grüße
    Änni

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