Mein lesbisch-schwules Statement-Shirt – und ein paar Worte zur Alltagsdiskriminierung homosexueller Menschen

Ihr Lieben, auch, wenn ich mich bei Euch allen ja schon längst geoutet habe, zeige ich Euch heute fast so etwas wie ein „Coming-Out-Shirt“. :-) „Stoffwelten“ hat doch tatsächlich vor einiger Zeit eine Eigenproduktion im schwul-lesbischen Design auf den Markt gebracht. Ich traute echt meinen Augen kaum – das hatte ich in der Form noch nie gesehen! Wenn überhaupt, dann werden die Homo-Piktogramme gerne im Sinne von „Jede Liebe ist gleichwertig“ gemischt mit heterosexuellen Piktogrammen verwendet. Aber nur Schwule und Lesben, ein reines Homomotiv, dann auch noch mit Herzen? Das ist wirklich außergewöhnlich großartig und da wanderte natürlich sofort ein Stück in meinen Warenkorb.

Ja, und daraus geworden ist nun ein Kurzarmshirt nach meinem neuen Lieblingsschnitt „Swag“ von Fashiontamtam (hier hatte ich schon mal darüber geschrieben). Das Shirt sitzt wieder perfekt, nicht zu eng, nicht zu weit, einfach toll.

Und wenn ich Euch heute schon ein solches Pro-Homo-Statement-Shirt zeige, wird’s heut natürlich auch mal wieder ein bisschen politischer hier im Blog. Und Achtung, es wird persönlich :-)

Nachdem es ja in Deutschland nun ja seit mehr als einem Jahr die sog. „Homo-Ehe“ gibt, wird selbst in aufgeschlossenen politischen Kreisen der Ruf laut, dass die Homos jetzt doch mal den „Ball flach halten sollen“. Die Gleichberechtigung sei nun doch wahrlich erreicht, es gibt wichtigeres.

Hier möchte ich sagen: Ja – aber eben „nur“ auf dem Papier. Homosexuell zu sein, ist auch in Deutschland nach wie vor keine Selbstverständlichkeit. Nur, weil ein Mann nun seinen Mann heiraten kann, sind seine Eltern nicht begeisterter als vorher, wenn der eigene Sohn keine Freundin, sondern einen Freund mit nach Hause bringt. Ja, die sogenannten Alltagsdiskriminierungen sind für Schwule und Lesben nach wie vor eben „Alltag“ und bringen viele Verletzungen mit sich. Ich habe z. B. folgendes erlebt:

Meine (zum damaligen Zeitpunkt) „beste Freundin“ erzählte mir von ihrer Hochzeit. Sie und ihr langjähriger Lebensgefährte wollten endlich in sehr großem Stil heiraten. Als ich von den Plänen erfuhr, war ich voller Freude – und bin selbstverständlich davon ausgegangen, dass ich Trauzeugin werde und bei allen Vorbereitungsarbeiten nach Leibeskräften unterstütze. Doch sehr schnell wurde mir klar: Die Hochzeitsvorbereitungen waren zu diesem Zeitpunkt quasi fertig – und Trauzeugin sollte eine andere Freundin werden. Ich war irritiert, glaubte aber den fadenscheinigen Begründungen, warum das jetzt so gelaufen sei. Ich sei trotzdem so wichtig für sie und überhaupt.

Am Abend vor der Hochzeit ereignete sich dann folgendes: Die Freundin rief mich an und der Anlass ihres Anrufs bewegt mich noch heute: Sie bat mich, an ihrer bevorstehenden Hochzeit darauf zu verzichten, mit meiner Partnerin zu tanzen. Sie und ihr Mann würden kein Gerede wollen und es seien ja auch die Großeltern da und das würde ich doch sicher verstehen….

Wie Ihr Euch vorstellen könnt, war ich zutiefst gekränkt. Plötzlich fügte sich für mich alles zu einem stimmig-traurigen Bild: Es ging hier nicht um mich als Mensch. Es ging um mich als Lesbe. Man schämte sich schlicht für mich. Darum hatte es auch nicht zur Trauzeugin für mich gereicht, die natürlich z. B. am Tisch mit Brautpaar und Brauteltern sitzen würde.  Darum sollte ich keine zentrale Rolle im Hochzeits-Orga-Team spielen. Als so enge Freundinnen, die wir ja nun mal waren, konnte man mich zwar nicht ausladen – aber wenn ich schon da bin, sollte ich zumindest nicht auffallen und bekam ein lesbisches Tanzverbot auferlegt (und das war um so skurriler, weil ich sowieso nicht „in der Öffentlichkeit“ tanze – was die Freundin ebenfalls wusste).

Ich weiß bzw. vermute, dass vor allem der zukünftige Ehemann hier eine zentrale Rolle spielte und die Freundin ziemlich unter Druck gesetzt wurde. Doch das machte die ganze Sache nicht besser.

Das ganze ist schon ein bisschen her. Und mit meinem heutigen „lesbischen Standing“ hätte ich am Telefon wahrscheinlich schon ganz anders reagiert und wäre der Hochzeit schlicht ferngeblieben. Aber wie gesagt: Sie war meine beste Freundin. Und ich war von ihrem Anruf seinerzeit so perplex, dass ich das alles hingenommen habe. Also sind meine Partnerin und ich zur Hochzeit gegangen – es war für mich ein schrecklicher Tag. Wir saßen übrigens am anderen Ende des Festsaals in maximaler Entfernung zu Braut und Bräutigam.

Unsere Freundschaft hat sich davon übrigens nie mehr erholt. Heute haben wir keinen Kontakt mehr. Bis zu dieser Hochzeit wäre ich fest davon ausgegangen, dass diese Freundin eine „Lebensfreundin“ von mir und mit Sicherheit Trauzeugin bei meiner Hochzeit wäre. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte meine lesbische Identität zwischen uns auch keine Rolle gespielt. Aber als es „offiziell“ wurde, plötzlich eben schon.

Auch, wenn dieses Beispiel natürlich schon ein sehr plakatives in Sachen „Alltagsdiskriminierung“ ist: Genau das ist auch im Jahr 2018 schwul-lesbischer Alltag, insbesondere in den Familien! Die Ermahnung, beim Familienessen sich nicht als Paar zu zeigen – ich kenne keinen homosexuellen Menschen, der die noch nicht gehört hat. Schwule und Lesben sollen sich auch im Jahr 2018 doch bitte am besten hinter verschlossen Türen küssen, da sieht es keiner und bringt auch niemanden von heterosexuellen Denkschemta ab. Und es muss sich niemand schämen.

In diesem Sinne trage ich mein Homo-Statement-Shirt heute mit großem Stolz, insbesondere wenn ich derzeit an den blauen, aber eigentlich unerträglich braunen, Wahlkampftischen vorbeigehe. In Hessen haben wir bald Landtagswahl, und auch in Bayern: Macht Eure Kreuze bitte unbedingt bei den Parteien, für die Diskriminierung von Minderheiten nicht zum guten Ton gehört. Die Homo-Ehe ist erst der Anfang. Es ist noch einiges zu tun.

Seid laut, wenn Ihr Alltagsdiskriminierung mitbekommt. Sonst ändert sich nix.

Danke!

Alles Liebe wünscht Euch
Karin

Es handelt sich bei obigen Blogbeitrag um einen redaktionellen Text. Den Stoff sowie das Schnittmuster habe ich selbst käuflich erworben. Ich stehe mit den genannten Firmen in keinerlei kommerzieller Verbindung; die Nennung der Namen/Marken erfolgt lediglich zur Information meiner Leserinnen, da ich dies selbst als wertvoll für den kreativen Prozess empfinde.

24 Gedanken zu “Mein lesbisch-schwules Statement-Shirt – und ein paar Worte zur Alltagsdiskriminierung homosexueller Menschen

  1. Mal wieder sieht man mich fassungslos, ich denke immer noch zu gut für diese Welt. Okay, Idioten gibt es natürlich immer, aber eine Freundin? Ich bin geplättet und kann gut verstehen, dass die Freundschaft keine solche mehr ist.
    Der Stoff und das Shirt sind super.

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  2. Liebe Karin,
    wow, das ist ja mal ein cooles Shirt. Ich finde es großartig, dass du es mit Stolz trägst.
    Als Hetero habe ich die „Heterosexuelle Vorannahme“ irgendwie automatisch total intus, da finde ich es interessant zu lesen, wie sich das für dich anfühlt. Ich werde jetzt öfter bei dir lesen! :-)
    Leider hast du recht was die doch sehr verbreiteten Ansichten zur Homo-Ehe betrifft. Bei uns im Nachbarort gab es neulich sogar eine AfD-Versammlung zu diesem Thema, wo es darum ging, die Homo-Ehe wieder abzuschaffen und das Thema gleichgeschlechtliche Eltern wieder aus den Schulbüchern zu nehmen. Willkommen im Mittelalter. :-(
    Wie sich deine ehemals beste Freundin aufgeführt hat finde ich wirklich erschütternd, sehr schade, vor allem auch für sie, dass sie nicht zu dir stehen konnte.
    Ganz liebe Grüße
    Biggi

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    1. LIebe Biggi, danke für Deine liebe Worte! Was Du über die AfD-Versammlung schreibst, macht mir sofort Gänsehaut. Es ist wirklich unfassbar. Hier in der Region hat die AfD aber auch schon „Märsche für Familien“ veranstaltet – also Anit-Homo-Märsche. Der Homohass ist dort sehr groß und hat viel Kraft. Da muss man sehr aufpassen…
      Ich freue mich, wenn Du zukünfitig oft bei mir zu Gast bist – das ist das größte Lob! Liebe Grüße!
      Karin

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  3. Hallo Karin :) Sehr tolles Shirt. Musste mir gleich ein bisschen von dem tollen Stoff stellen. Das finde ich doch sehr unterstützenswert! Ja, die Mobilisierung von Rechts ist leider in vollem Gange und stößt in der ‚Mitte‘ nicht unbedingt auf taube Ohren. Da haben sich die Zeiten auch nicht so geändert, wie Außenstehende es sich gerne einreden. Ich habe erst gestern an einer Talkrunde zum Thema queer.feminismus teilgenommen und leider wieder einmal gemerkt, dass viele Gegner auch aus den vermeintlich eigenen Reihen kommen. Die eigene Diskriminierung als solche zu erkennen und sich eingestehen zu müssen, dass das Leben eben doch nicht so gerecht ist, wie uns unser Gesellschaftssystem das einreden möchte, fällt sehr vielen eben nicht leicht :/ um so schöner ist es für mich von Menschen wie dir zu lesen, die es schaffen auch in ihrem Alltag (in diesem Fall durch so ein tolles Shirt) etwas Kampfgeist einfließen zu lassen. Danke dafür :)

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    1. Hallo, wie schön, dass Du Dir auch was vom Stoff gesichert hast :-) Das freut mich. Und was Du schreibst, ist leider so, so wahr. Gerade auch unter den queeren Femininistinnen sind leider so einige, die sich im Sinne der „Gleichheit“ engagieren und dabei Minderheiten mundtot machen wollen. Und an manchen Tagen ist da auch bei mir kein Kampfgeist mehr da – aber an vielen dann doch noch :-) Wir müssen wachsam sein und bleiben. Die rechten Geister lauern, genau wie Du schreibst, auch an Orten, wo man nicht damit rechnet. Alles Liebe für Dich und nochmal Danke! Karin

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  4. Liebe Karin,

    ich kann mir gut vorstellen das du, mit Recht im übrigen zutiefst gekränkt bist7warst. So etwas geht einfach nicht. Aber deine Freundin scheint sich in solchen wichtigen Dingen nicht durchsetzten zu können ob das ein guter Start für eine Ehe ist? Ich weiß es nicht und möchte es auch nicht bewerten.

    Ich habe selber zwei Kiddies und weiß ehrlich gesagt nicht wie ich reagieren würde. Ich liebe beide sehr und hoffe das sie mich wenigstens vorwarnen würden. Vorwarnen nicht im negativen Sinne sondern einfach das ich eine Nacht drüber schlafen kann und dann unvoreingenommen dem Partner begegnen kann. :)

    Viele liebe Grüße die Nähbegeisterte

    P.S.: Fast vergessen steht dir dein Shirt total gut und der Stoff ist richtig schön! :)

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    1. Hallo, vielen lieben Dank für Deinen Kommentar! Ja, ich habe auch so meine Zweifel an dieser Ehe – nicht nur wegen dieses Verhaltens mir gegenüber. Da hast Du ein sehr richtiges Gefühl…
      Ich wünsche Dir und Deiner Familie von Herzen, dass ihr, sollte sich das Thema bei Euch stellen, diese ganze „Coming-Out-Geschichte“ gut hinbekommt – aber ich habe keine Zweifel :-) Liebe Grüße! Karin

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  5. Ich bin ehrlich gesagt gerade ein bisschen schockiert, dass das immer noch so ein großes Thema ist. Für mich ist das irgendwie so normal, dass meine schwulen Homosexuellen Freunde, Kollegen, bekannte oder einfach Menschen auf der Straße selbstverständlich zu ihren Partnern stehen und ja auch deutlich sichtbar. Danke, dass du das mir gerade bewusst gemacht hast! Und ja wir wählen demnächst und sicher niemals eine Partei, die jede Form von Gleichberechtigung in Zweifel zieht … liebe Grüße und echte Freunde wünscht dir Ingrid

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    1. Liebe Ingird, danke für Deine lieben Worte, die mich sehr freuen! Es ist fast bezeichnend, dass an dem Tag, an dem ich diesen Post schreibe, die A*D einen Antrag auf „Abschaffung der Ehe für alle“ im Bundestag gestellt hat… Daran sieht man: Das Rad dreht sich schneller zurück, also wir denken, wenn wir nicht aupassen…! Liebe Grüße und nochmal danke! Karin

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  6. Liebe Karin, deine Geschichte beschäftigt mich seit gestern Morgen immer wieder, aber ich bin und bleibe sprachlos. Vielleicht ist Berlin etwas offener und bunter als andere Regionen Deutschlands, vielleicht hätte ich so eine Situation unter „Freundinnen“ deshalb ganz naiv nicht für möglich gehalten, aber mich macht so fassungslos, womit du vor/bei dieser Hochzeitsfeier konfrontiert warst. Da fällt mir wirklich nichts ein.
    Immerhin erleichtert es die geneigte Leserin, dass du das Gefühl hast, du könntest einem solchen Ansinnen inzwischen anders begegnen als damals, aber mich macht die Geschichte trotzdem stinkwütend.
    Das T-Shirt finde ich übrigens ganz wunderbar, und ja, der Schnitt sitzt wirklich perfekt.
    Ganz liebe Grüße – und auf viele laute Stimmen!
    Meike

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    1. Liebe Meike, danke für Deine lieben Worte. Ich habe auch beim Schreiben des Blogposts gemerkt, wie fassungslos mich die ganze Geschichte nach wie vor macht und dass besagte Freundin eben unsere Freundschaft damit tatsächlich ausgelöscht hat. Klar, heute würde ich anders reagieren, nehme ich an. Aber meistens ist man im „Schock-Moment“ dann doch sprachloser, als man sich das selbst wünscht. Danke fürs T-Shirt-Lob :-) Und ich weiß, dass Du eine „laute Stimme“ bist, das freut mich sehr! Liebste Grüße nach Berlin, Karin

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  7. Liebe Karin,
    Dein Erlebnis mit Deiner „besten“ Freundin hat mich richtig entsetzt, obwohl ich doch wusste, dass noch lange nichts alles gut läuft bei uns, dass es immer noch so viele Alltagsdiskriminierungen gibt. Dabei war ich so froh, dass es endlich die Ehe für alle gibt und dass schwule oder lesbische Paare auch endlich Kinder adoptieren können. Obwohl auch hier im Einzelnen noch viele, viele Hindernisse zu überwinden sind.
    Dein Shirt und damit eng verbunden Dein Statement gefallen mir so gut, dass ich spontan überlegt habe, meiner (lesbischen) Freundin so ein ähnliches zum Geburtstag zu schenken. Aber dann habe ich beschlossen, mir erst einmal selbst ein Shirt aus diesem wunderbaren Stoff zu nähen. Nicht nur, um als (Hetero)-Frau meine Einstellung zu zeigen, sondern auch, um Stoff-Designerinnen und Hersteller zu unterstützen, solche Ideen zu verwirklichen. Und wenn meiner Freundin das Shirt gefällt, werde ich ihr gern auch eins nähen.
    Meine Angst vor der rechten und braunen Szene wird von Tag zu Tag größer; diese menschenverachtenden Weltanschauungen werden immer noch nicht ernst genug genommen und ich fühle mich, trotz Demos und Wählerstimmen, ziemlich hilflos. Deshalb freue ich mich umso mehr, dass Du uns auf diesen tollen Stoff aufmerksam gemacht und von Deinen Erfahrungen berichtet hast. Bitte mehr davon, ich werde in Zukunft öfter auf Deinem Blog stöbern.
    Liebe Grüße, Angelika

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    1. Liebe Angelika, danke für deinen sehr lieben Kommentar, der mich sehr, sehr freut. Erstens finde ich Dein Vorhaben, „Stoffwelten“ zu unterstützen, toll, dass haben die echt verdient :-) Das ist schon mutig, so ein Design aufzulegen bzw. darin zu investieren (und sich ggf. dafür den einen oder anderen blöden Spruch abzuholen…). Und deiner Freundin ein solches Shirt zu nähen, hört sich auch total klasse an! Wenn mir eine „Hetero-Freundin“ so ein T-Shirt genäht hätte, wäre ich ausgerastet vor Freude :-) Wir müssen alle zusammen gegen den rechten Wahnsinn ankämpfen und laut sein, jeder auf seine Weise. Aber Hauptsache laut, das Schlimmste ist, nichts zu sagen. Und: Ich freue mich natürlich sehr, wenn Du bei mir stöbern kommst :-) Das ist das größte Lob für mich. Herzliche Grüße! Karin

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