Das Näh-Nerd-Interview mit Julia vom Blog Tüt

Im Frühjahr 2017 hatte ich bei mir auf dem Blog eine Interview-Reihe gestartet: Das Näh-Nerd-Interview. 10 Bloggerinnen, u.a. Katharina von Greenfietsen oder Muriel von Nahtzugabe5cm.de haben damals sprichwörtlich „aus dem Nähkästchen“ geplaudert. Ich selbst liebe es sehr, Portraits oder Interviews mit Bloggerinnen zu lesen. Deshalb habe ich mich entschlossen, mit 10 weiteren interessanten Bloggerinnen, aus allen Ecken und Enden der Nähwelt, über ihr liebstes Hobby zu sprechen und Euch diese 10 Frauen im Laufe des Spätsommers hier auf dem Blog vorzustellen. Ich hoffe, diese Idee gefällt Euch so gut wie mir!

Ich freue mich sehr, dass ich heute gleich mit einer Lieblingsbloggerin starten darf: Mit Julia vom Blog Tüt. Julia lebt in Münster, ist 26 Jahre jung, hat Erziehungswissenschaften studiert und arbeitet im Pflege- und Erziehungsdienst in einer Kinder- und Jugendpsychiatrie. Unter die Bloggerinnen ging sie 2012 und zeigt vor allem selbstgenähte und gestrickte Kleidungsstücke für sich, aber auch andere Werke, wie z.B. regelmäßig Kleidung für Frühchen und Sternenkinder.

Was ich an Julia sehr bewundere: Ihre Garderobe ist praktisch zu 100 % selbstgemacht. Sie kennt ihren Stil unglaublich gut. Sie schafft es, perfekt auf sie und ihre Bedürfnisse abgestimmte Kleidungsstücke zu erschaffen – und sehr lebendig, ausführlich und herzlich auf ihrem Blog darüber zu schreiben. Ich mag auch Julias natürliche Bilder, die sie auf ihrem Blog zeigt. Sie vermitteln mir immer etwas von „Das schaffst Du auch!“.  Und nicht nur, weil ich diese Botschaft gerne mitnehme, bin ich Stammgast bei Julia.

Freut Euch auf das Interview mit Julia und Vorhang auf:

Liebe Julia, vielen Dank, dass ich dieses Interview mit Dir führen darf!
Fangen wir gleich mal an: Magst Du erzählen, welche Art von Nähobjekt Du am liebsten nähst?

Liebe Karin,

zuerst bedanke ich mich für die Einladung zu diesem Interview. Es ist ja immer schön zu hören, dass die eigenen Beiträge jemanden interessieren.

Ich nähe am liebsten Kleidung. Dekokram oder Taschen sind eher weniger unter meiner Nähmaschine. Andersherum sind meine beiden genähten Rucksäcke (dieser hier und dieser hier) für mich ganz besonders geliebte Teile.

Bei der Kleidung nähe ich eigentlich am liebsten Stücke aus Webware, gerne auch etwas komplizierter. Eine Bluse macht mich glücklich, oder aber eine Jacke, ruhig mit Futter und Pipapo. Das ist einfach ein viel besseres Gefühl, wenn man so ein Mammutprojekt fertig hat, als ein Shirt, welches in einer halben Stunde heruntergenäht wurde. Was natürlich nicht bedeutet, dass ich diese einfachen Projekte nicht mag, die sind super für eine stressige Woche, wenn man an der Nähmaschine einfach nur abschalten möchte…

An welchem Nähprojekt arbeitest Du denn gerade?

Ich habe heute ein T-Shirt Kleid zugeschnitten. Der bombastische Sommer in diesem Jahr war zu viel für meinen eigentlich reduzierten Kleiderschrank, da war eine spontane Pausierung aller anderen Nähpläne angesagt um Sommerkleider zu nähen. Was nach dem Kleid kommt, weiß ich noch nicht. Vermutlich wird es langsam herbstlicher werden auf meinem Nähtisch. Vielleicht mache ich mir auch schon mal Gedanken um eine neue Winterjacke, die beiden letzten, die ich genäht habe – beide im selben Jahr, 2015 – sind teilweise schon sehr verschlissen oder gefallen mir nicht mehr so.

Und welchen Arbeitsschritt beim Nähen liebst Du am meisten?

Jeder, der schon mal eine Bluse oder ein Hemd mit doppelter Passe genäht hat, kennt den Schritt: Die Schulternähte werden geschlossen, und dazu werden Vorder- und Rückenteil und zusammengerollt und zwischen die Passe gesteckt. Nachdem die Nähte fertig sind, wird dann alles wieder auseinander gezogen. Das finde ich total klasse. Fragt mich nicht wieso. Es ist jedes Mal wieder eine Überraschung, dass aus der komischen Wurst tatsächlich so etwas wie eine Bluse geworden ist.

Bist Du jemand, der immer an einem Objekt bleibt oder arbeitest Du an mehreren Nähprojekten gleichzeitig?

Ich nähe immer nur an einem Projekt. Das ergibt sich hauptsächlich aus Platzgründen: Mein Nähtisch und sowieso meine Nähecke sind sehr klein. Da ist einfach kein Platz für drölfzig Schnittteile, Anleitungen, halb fertige Projekte. Letztens habe ich auf Grund der drohenden Sommerkleidernot ein begonnenes Projekt zur Seite gelegt und erst nach zwei weiteren Kleidern wieder hervorgeholt. Dabei habe ich gemerkt, dass ich eigentlich überhaupt keine Lust mehr auf das Projekt hatte, sowas ist mir auch noch nie passiert. Es ist also für mich eindeutig besser, ein Projekt immer auch direkt fertig zu stellen.

Hast Du einen UFO-Stapel? Und falls ja: Lässt Du uns daran teilhaben, woraus er sich zusammensetzt?

Nein, so etwas gibt es nicht. Ich nähe jedes Teil fertig, und bisher hat, bis auf ein Teil, auch immer alles irgendwie gepasst. Manches habe ich nach einer kurzen Zeit aussortiert oder an jemand anderes weitergegeben. Denn ich denke, ein UFO würde es bei mir nur geben, wenn ich beim Nähen merke, dass mir das Teil definitiv nicht passen wird. Obwohl, jetzt wo ich darüber nachdenke: Ich habe da noch eine fertige Latzhose, deren Träger zu kurz sind. Sie erreichen den Latz nicht. Stoff für neue Träger wäre da, aber bei der Anprobe habe ich dann auch gemerkt, dass sie total unvorteilhaft sitzt. Diese Arbeit nun wegzuschmeißen ist mir aber auch zu schade. Vielleicht findet sich ja irgendjemand, der die Latzhose haben möchte? :-) (Turia Dungarees von Pauline Alice aus einem mintgrünen festen Stoff in Größe 40)

Lass uns ein bisschen über das „Stoffe kaufen“ sprechen: Hast Du ein Stoffkaufbudget? Oder anders:  In welchem Umfang sind Stoffvorräte Deiner Meinung nach angemessen? :-)

Ein Budget habe ich nicht. Ich kaufe, wenn ich etwas benötige. Da ich kein Stofflager besitze, hält sich das also in Grenzen. Meistens läuft es so, dass ich Material für 3-4 Projekte kaufe, diese abarbeite und dann neuen Stoff kaufe. Klar, ab und an landet auch mal ein Reststoff ungeplant bei mir, aber auch der wird dann zügig verarbeitet. Alle Stoffe, die ich aktuell bei mir habe, sind nicht älter als 4-5 Monate. Na gut, Reste ausgenommen, aber auch die versuche ich zu verarbeiten. Und das sind meistens kleine Stücke, die sich nur für Babykleidung oder Futterstücke, zum Beispiel Taschen einer Hose, eignen.
Der Umfang eines Stoffvorrates muss zur Person passen. Für mich eignet sich ein großes Lager nicht, weil die Stoffe ihren Reiz verlieren, wenn ich sie zu oft gesehen habe. Dann habe ich auch keine Lust mehr, sie zu verarbeiten. Ich habe aber schon oft gelesen, dass andere es sehr befreiend finden, spontan einen Schnitt zu kaufen und aus dem Stoffschrank das passende Material zu ziehen, sofort loslegen zu können. Das kann ich wiederum nicht. Dafür nimmt mein Hobby relativ wenig Platz ein. :-)

Wenn Du jetzt von mir den Auftrag bekämst, für 150 € online Stoffe und Nähzutaten zu shoppen, und zwar binnen der nächsten 10 Minuten: Wo würdest Du den Warenkorb befüllen und womit?

Zuerst dachte ich an besagte Winterjacke, da summieren sich die Kosten ja mal schnell so mit Knöpfen, Reißverschlüssen etc. Aber da bräuchte ich definitiv mehr als 10 Minuten! Also würde ich mir mal etwas gönnen: Einen schönen Biostoff von der Eulenmeisterei zum Beispiel. Der gestreifte Jersey von Albstoffe gefällt mir sehr. Oder irgendein anderer, sehr hochwertiger Stoff, Wollstoff oder oder oder. Vermutlich würde ich völlig überfordert einfach irgendetwas kaufen. :-)

Magst Du uns ein bisschen was über Deine Nähmaschine(n) erzählen? Worauf nähst du, liebst Du sie, würdest Du sie bzw. die Marke empfehlen?

Meine Nähmaschine ist für mich ein ganz besonderer Schatz. Sie hat schon einige Jahre auf dem Buckel, und ich habe sie von meiner Mama bekommen. Sie hat darauf schon für mich und meinen Bruder genäht, aber irgendwann aus Zeitgründen aufgegeben. Die Maschine ist in etwa so alt wie ich, eine Pfaff Varimatic 6085. Bisher macht sie tadellos alles mit, ob Jeans, Jersey oder Viskose. Einzige dünne Jerseystoffe sind etwas problematisch, da ist dann der Druck zu hoch und alles wird verzogen. Aber damit kann ich gut leben, dafür macht sie keine Mucken, ist noch nie eingeschickt worden und ist super verlässlich. Da die Maschine schon so alt ist, kann ich keine wirkliche Empfehlung geben, ob die aktuellen Maschinen von Pfaff noch genauso zufrieden stellend sind, kann ich nicht beurteilen.
Weitere Maschinen habe ich aus Platzgründen nicht, aber sobald sich das ändert, würde ich mir gerne eine Overlock anschaffen. Die erleichtert ja doch schon sehr, gerade bei Projekten aus Jersey sind dann nicht mehr zwei Schritte pro Naht nötig.

Woher beziehst Du in der Regel die Schnittmuster, nach denen Du nähst? Gibt es Labels, bei denen Du praktisch jeden Schnitt blind kaufst?

Das Label Lotte&Ludwig  verfolge ich schon von Beginn an, und eigentlich besitze ich auch fast jeden Erwachsenen-Schnitt von ihr. Die passen einfach gut zur mir, der Stil gefällt mir und die Anleitungen sind immer hervorragend. Da merkt man, dass jemand vom Fach dahinter sitzt. Tilly and the buttons mag ich auch sehr gerne,  und viele weitere Indie Designer. Im deutschen Bereich habe ich mich da nicht so ausgetobt bisher, ich habe immer das Gefühl, hier macht jeder ein Schnittmuster, ob er einen Beruf in dem Bereich gelernt hat oder nicht. Es wirkt, auch durch den Preis, oft nicht so hochwertig. Die Schnittmuster von Pattydoo mag ich aber auch ganz gerne, die sind bisher auch immer gut gelungen.

Ansonsten kaufe ich meistens Schnittmuster online, entweder als Papier Schnittmuster oder als Ebook. Ansonsten halte ich es in diesem Bereich genauso wie bei den Stoffen: Einen Schnitt kaufe ich nur, wenn ich ihn auch direkt nähen möchte. So schlummert eigentlich kein einziges Ebook auf meinem Laptop, welches ich nicht zumindest einmal vernäht habe.

Kommen wir zur inspirierenden Literatur: Gibt es denn eine Nähzeitschrift, die Du schätzt und regelmäßig kaufst? Was hältst Du von Näh-Büchern? Wie viele stehen in Deinem Bücherregal?

Eigentlich kaufe ich nur die La Maison Victor regelmäßig, und zwar, wenn mir mehr als ein Schnitt so gut gefällt, dass ich ihn definitiv nähen werde. Sonst schaue ich in andere Zeitschriften mal rein, kaufe sie in der Regel aber nicht. Die Schnitte sind einfach nicht so präsent wie die einzelnen Ebooks und Papierschnitte und geraten dann schnell in Vergessenheit, das mag ich nicht.

Näh-Bücher sind auch nicht so meins. Wenn ich etwas über eine Nähtechnik wissen will, schaue ich meistens schnell im Internet nach. Obwohl ein Buch da sicherlich gar nicht schlecht wäre, aber ich besitze einfach kein Grundlagen Buch. Ansonsten gibt es da das Love at first stitch von Tilly and the Buttons , das habe ich mal auf einem Flohmarkt gekauft, und Nähen und Stricken für die Kleinsten denn die Schnitte hat Lotte&Ludwig entwickelt, da wusste ich, dass die mir gut gefallen werden. Andere Nähbücher habe ich nicht.

Apropos Inspiration: Was muss ein Näh-Blog haben, dass es auf Deine Follow-Liste kommt?

Ganz ehrlich: Die dort gezeigten Teile müssen mir gefallen. Knallbunte Shirts aus drei verschieden gemusterten Jerseys würde ich selbst nicht anziehen, und Beiträge dazu interessieren mich dann auch nicht. Andersherum kann es natürlich sein, dass mich die Verarbeitungsweise interessiert oder der Schnitt, dann schaue ich natürlich trotzdem rein. Oder aber die Person dahinter ist mir so sympathisch, dass es mir egal ist, was sie näht. Das ist auch ein wichtiger Faktor: Persönlichkeit muss herauslesbar sein und mich ansprechen. 30 schicke Bilder mit zwei Sätzen finde ich langweilig. Viel mehr interessiert mich, wie es der Person beim Nähen ergangen ist, welcher Stoff genutzt wurde, welche Anpassungen. Zu ausführlich gibt es meiner Meinung nach nicht. Ich mag es auch nicht, wenn ersichtlich ist, dass jeder Schnitt gesponsert wurde. Ich bin mal einem Blog gefolgt, da gab es Woche um Woche ein Shirt aus dem jeweils neuesten Jersey einer Firma. Langweilig, finde ich, und auch nicht nahe am Leben: Wer braucht schon so viele Shirts?

Ich mag Blogs, die die Liebe zum Nähen vermitteln, ehrlich sind und auch mal Fehlschläge zeigen.

Meinst Du, es lohnt sich, seine Fremdsprachenkenntnisse aufzufrischen, um z.B. auch die französische oder spanische Näh-Bloggerwelt mitzunehmen? Wie hältst Du es mit dem internationalen Surfen?

Ein oder zwei englische Nähblogs gibt es schon in meinem Feed. Fun fact: Sowohl bei Video als auch Audio Podcasts ziehe ich die englischsprachige Nähwelt ganz klar vor. Englisch zu lesen ist einfach ein bisschen anstrengender als zuzuhören ;) Ansonsten habe ich bisher noch keine Sprachkenntnisse genutzt um andere Blogs zu lesen. Anders ist es bei Instagram, da folge ich italienischen, niederländischen und englischen Näherinnen. Aber die kurzen Texte kann ich mir relativ leicht erschließen, wogegen ein ausführlicher Blogpost in einer komplett fremden Sprache schon anstrengend wäre. Es soll ja schließlich Spaß machen!

Du bist ja auch Strickerin. Was gefällt Dir am Stricken so gut? Und wenn jemand das Stricken lernen will: Welches Anfängerprojekt würdest Du raten?

Ich stricke tatsächlich schon länger, als ich nähe. Das Stricken ist für mich die pure Entspannung, dabei kann ich Podcasts oder Filme schauen, mich auf dem Sofa lümmeln, ein Weinchen trinken. Je nach Projekt, versteht sich. Stricken ist Entschleunigung, denn die Teile entstehen über Wochen. Das Nähen hat dagegen den Vorteil, dass es relativ zügig Ergebnisse mit sich bringt. Gerade diese beiden Gegensätze sorgen dafür, dass ich beides, das Nähen und das Stricken, so gerne mag: Sie ergänzen sich perfekt. Viele sagen ja: Stricken ist Therapie. Ich glaube da fest dran. Die Handbewegungen haben etwas beruhigendes, zuzuschauen, wie Masche um Masche, Reihe um Reihe das Strickstück wächst ist einfach herrlich entspannend.

Anfängern wird ja oft zu einem Schal geraten, weil er so schön einfach ist, einfach ein gerades Stück. Ich spreche mich aber hiermit für eine Mütze als erstes Projekt aus, weil man alle wichtigen Techniken lernt und schnell ein tragbares Ergebnis hat. Die Anschlagskante, also der Beginn des Strickstücks, Bündchen, damit es elastisch ist, dann rechte Maschen, Abnahmen, fertig. Anleitungen gibt es massenweise, gratis und schnell erreichbar.

Zum Abschluss: Was wird das nächste Nähprojekt sein, das Du angehen wirst?

In meinem kleinen Regal liegt noch Stoff für eine dicke Strickjacke für den Herbst, da bin ich mir noch nicht sicher, welcher Schnitt es werden wird. Außerdem ein Reststück Viskose, welches für ein Kleid oder eine Bluse reicht und ein Spontankauf war, mal sehen, welchen Schnitt ich mir da aussuche. Ganz klare Pläne gibt es noch nicht. Für solche Phasen nutze ich oft die Stoffspenden, die ich von lieben Näherinnen bekommen habe, und nähe Kleidung und Decken für Frühchen und Sternenkinder für die Facebook-Gruppe Sternchennähen. Da kann ich ein bisschen meine Gedanken schweifen lassen und irgendwann kommt dann der Funke mit der neuen Idee.

Liebe Julia! Herzlichen Dank, dass Du Dir für das Näh-Nerd-Interview Zeit genommen hast!

 

Das Urherberrecht der gezeigten Bilder liegt bei Julia vom Blog „Tüt“.
Dieser Blogpost ist ein redaktioneller Beitrag. Zu den genannten und verlinkten Firmen und Produkten besteht keinerlei kommerzielle Verbindung.


7 Gedanken zu “Das Näh-Nerd-Interview mit Julia vom Blog Tüt

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