Ein Shirt nach Kimono-Tee-Grundgerüst – und warum ich nicht mehr bei Instagram zu finden bin

Ihr Lieben,

heute bin ich mal wieder an einem Dienstag dabei  – das freut mich, weil die Dienstags-Linkpartys für mich selbst oft eine große Inspirationsquelle sind! Und ich freu mich, dass ich bei „Frau freut sich“ dabei sein kann (immer ab dem 15. eines Monats für 5 Tage….!).

Ich will Euch heute ein gepunktetes Basic-Shirt zeigen, das bei mir vor einigen Wochen entstanden ist. Und dann will mit Euch meine Gedanken teilen, wie es dazu kam, dass ich bei Instragam meinen Rückzug angetreten habe. Das hat nämlich etwas mit der kürzlich veröffentlichten „Buchkäufer- und Buchleser-Studie“ zu tun. Gerne fang ich gleich mal damit an :-)

Kurz zur Ausgangslage: Ich bin mit viel Herzblut Bloggerin (was ich am Bloggen so liebe, habe ich z. B. hier schon mal beschrieben); mit den „sozialen Netzwerken“ fremdle ich dagegen immer schon sehr aus unterschiedlichen Gründen. Die Schnelllebigkeit, die „Info-Fast-Food-Kultur“, der kaum vorhandene Datenschutz, das Gesteuertsein von Algorithmen usw. – ich muss mich hier über sehr vieles ärgern.
Doch immer wieder wurde an mich herangetragen, wieso ich denn nicht „wenigstens auf Instagram“ wäre – und es wäre sicher auch für meinen Blog „förderlich“, weil viele Leserinnen nur noch Instagram als Feedreader verwenden würden. Abgesehen davon spielt sich mittlerweile sehr vieles von dem „was in der Nähszene läuft“ nicht (mehr) in den Blogs ab – sondern nur noch in den Sozialen Netzwerken. Da hat sich viel verlagert – und durch die DSGVO nochmal mehr. Also habe ich vor einigen Monaten meinem Herzen einen Stoß gegeben und ein Instagram-Profil angelegt. Ich habe dort über neue Blogbeiträge „berichtet“, viele Nähwerke anderer Nutzerinnen geliked, auch manche interessante Userin entdeckt, die ich aus der Bloggerwelt nicht kannte. Das war schön :-) Doch was ich schnell merkte: „Ab und zu“ Instagram funktioniert nicht. Das lebt vom „dauernd nachschauen“, insbesondere auch deshalb, weil einem sonst vieles durch die Lappen geht. Schaue ich nur selten, sehe ich sehr viele Beiträge schlicht nicht mehr. Da entsteht also sehr schnell ein Art Druck: Wenn ich schon auf Instagram bin, dann bitte richtig… Aufkommendes Unbehagen wurde doch immer wieder zerstreut, wenn ich einen „positiven Instragram-Moment“ hatte (z.B. sehr schnell viele „Likes“ bekommen habe – das lässt das Gehirn nicht kalt…). Einige Monate lang ging das so, mein innerer Zweikampf mit Instagram.
Bis zur letzten Woche. Da wurde ich von einem Podcast über eine Studie irgendwie „wachgerüttelt“. Es ging dabei um die kürzlich veröffentlichte „Buchkäufer- und Buchleser-Studie“, die im Auftrag des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels durchgeführt wurde. Ein paar Kernaussagen des Studienergebnisses:
  • Von 2012 bis 2016 gingen dem Buchhandel 6,1 Millionen Buchkäufer verloren (von ca. 36 Millionen).
  • Der größte Anteil derer, die keine/weniger Bücher kaufen, sind die „junge Generation“, also jene zwischen ca. 20 und 40. (Bei jungen Menschen bis 19 Jahren und älteren Menschen ab 70 nimmt die Anzahl der Buchkäufe zu!)
  • Bei der Ursachenforschung hat sich ein Punkt sehr klar gezeigt: Viele Menschen, die keine Bücher mehr kaufen, lieben eigentlich Bücher! Sie verbinden mit dem Lesen positive Erlebnisse, viele sehnen sich danach, mal wieder ein Buch zu lesen. Allein: Sie kommen nicht mehr dazu, in erste Linie wegen der sozialen Medien. Viele interviewte Studienteilnehmer/innen gaben an, dass sie die sozialen Netzwerke nutzen müssen, um z. B. nicht aus gewissen (Freundes-)Kreisen herauszufallen oder eben auch, um an Informationen zu kommen, die es nur noch dort gibt. Sie bedauern, dass sie dadurch „nicht mehr zu Lesen kommen“.
Wahnsinn. Aber das hat mir als leidenschaftliche Leserin sehr aus der Seele gesprochen. Und ich habe all meine Gedanken, die ich oben kurz angerissen habe, sofort wiedererkannt. Der Wunsch nach Informationen, das gute Gefühl „dazu zu gehören“, das alles zum Preis, einem Druck ausgesetzt zu sein und eben „am Ball zu bleiben“, sprich: Zeit zu investieren. Zeit, die man so gut für andere Dinge verwenden könnte. In diesem Beispiel: um zu Lesen. Aber das ist für mich nur sinnbildlich. Hier geht es um „mehr“. Es geht um die Frage: Womit will ich meine Zeit verbringen? Welchen Regeln ordne ich mich unter? Was verliere ich tatsächlich, wenn ich mich einer vermeindlichen Selbstverständlichkeit verschließe?
Plötzlich war es für mich sehr klar, dass ich mein Instragram-Profil wieder schließe. Die kostbare, so wenige freie Zeit, die ich „online“ verbringe kann, die verbringe ich nicht im System der sozialen Netzwerke, sondern „frei“ :-) Und ich kann Euch sagen: Diese Entscheidung war für mich goldrichtig!

Frei, das ist auch das Stichwort für das Shirt, dass ich Euch heute zeige. Es ist nämlich nach einem Freebook entstanden :-)
Ich stand vor dem Problem, dass ich von dem dunklenblauen Jersey mit schwarzen Tupfen nach dem Waschen nur noch ein knapp 65 cm kurzes Stück Stoff vor mir liegen hatte . Ich bin mir recht sicher, dass das mal 80 cm waren, aber jetzt war das echt verdammt wenig, um daraus ein Kleidungsstück für eine 1,82 m große Frau zu nähen :-) . Nun hatte ich überlegt, welcher Shirt-Schnitt mit wenig Stoff auskommt: Und dabei bin ich beim Freebook Kimono-Tee von Maria Denmark „rausgekommen“. Ich wusste, dass hier 80 cm Stoffverbrauch im Schnittmuster stehen, ich mir aber auch schon mal aus 70 cm ein passendes Exemplar genäht hatte. Da ist der Weg zu 65 cm doch eigentlich kurz :-)
Das müsste man doch mit einem Bündchen irgendwie ausgleichen können…? Gesagt, getan… Ich habe also den Schnitt auf den Stoff aufgelegt und gemessen, wie viele Zentimeter bis zu einer tragbaren, guten Gesamtlänge etwa fehlen. Und diese Strecke habe ich mit einem schwarzen Bündchen „ausgeglichen“, also ein Bündchen in doppelter Höhe und ca. 90 % der Saumlänge zugeschnitten und angenäht. Die Ärmel habe ich, wegen meiner langen Arme, leicht verlängert zugeschnitten (das gefällt mir optisch besser…) und hier ebenfalls schwarze, eher schmale Bündchen angenäht. Und am Halsauschnitt (leicht vergrößert) wiederholt sich das schwarze Bündchen ebenfalls. Vom Grundschnitt der Kimono-Tee ist also wirklich nur der Kern übrig geblieben. Das Shirt trage ich nun oft und gern – auf den Bildern seht ihr also ein mehrfach gewaschenes Shirt, das sich im Alltag bewährt hat. Ich hoffe, dass es nicht weiter eingeht :-)

So, jetzt freue ich mich auf Eure Gedanken. Wie geht es Euch mit den Sozialen Netzwerken? Geht es Euch wie den Studienteilnehmer/innen?

Vielleicht habt Ihr Lust, Eure Erfahrungen zu teilen.

Alles Liebe wünscht Euch
Karin

 

Stoff: Jersey von Nosh (vergriffen, leider verkauft Nosh nur mehr im finnischen Inland…)
Schnitt: Kimonoo Tee von Maria Denkmark (Freebook)
Linked @: Frau freut sich, Selbermachen macht glücklich, Ich näh Bio, Creadienstag, Dienstagsdinge, HoT, Freebook-Linkparty bei Nähfrosch

Es handelt sich bei obigen Blogbeitrag um einen redaktionellen Text. Den Stoff sowie das Schnittmuster habe ich selbst käuflich erworben. Ich stehe mit den genannten Firmen in keinerlei kommerzieller Verbindung; die Nennung der Namen/Marken erfolgt lediglich zur Information meiner Leserinnen, da ich dies selbst als wertvoll für den kreativen Prozess empfinde.


20 Gedanken zu “Ein Shirt nach Kimono-Tee-Grundgerüst – und warum ich nicht mehr bei Instagram zu finden bin

  1. Vielleserin und ich lese auch trotz Social Media viel. Denn wenn ich mich mal durch FB oder Instagram scrolle stellt sich bei mir schnell die Langweile ein. Alles ziemlich belanglos und es kommt jetzt selten vor dass ich hingerissen bin, vielleicht auch Übersättigung (dass ich bei einem Instagram Bild dann tatsächlich auf den Blog gehe passiert kaum). Wenn dann lese ich lieber einen richtigen Text in einem Blog oder ein gutes Buch zum dritten Mal.

    Ein Teil des Gruppe sein zu wollen ist total verständlich. So merke ich, mit dem erst im zweiten Jahr existierenden Blog, dass es schon Blogger gibt die sich gefühlt ewig kennen und man als Frischling manches einfach verpasst hat was so früher in der Szene war und keine Ahnung hat worum es geht und man einfach aussen vor ist. Aber ich will mich da nicht auf den Kopf stellen. Da gehe ich dann lieber in den Nähkurs und rede im realen Leben mit Menschen übers nähen und habe den direkten Kontakt. Oder quatsche mit meiner Schwester über Nähpläne und schicke einer weiter entfernten Nähfreundin ein Bild von einem Kleid dass sie sich unbedingt anschauen muss.

    lg Sabine

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    1. Hallo Sabine, dieses Gefühl kenne ich nur zu gut und es kommt auch immer wieder, wenn man neue Blogs entdeckt und eine neue Richtung (bei mir Patchwork) einschlägt. Aber ist es nicht trotzdem schön tolle Blogs zu durchstöbern und ab und an entdeckt man Blogs die man sehr mag und regelmäßig liest und dann ergeben sich nette Kontakte und machmal auch Besuche und persönliches kennenlernen. Ich finde das ist zum realen Leben eine tolle Ergänzung – ich selber bin kaum auf anderen sozialen Netzwerken unterwegs und Karin – ich gehöre zu den Leseratten und Bücherwürmern – auch bei Nähbüchern :-). LG Ingrid

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      1. Ist auch nur logisch wenn schon manche Blogger 10 oder mehr Jahre dabei sind und man sich gerade erst für die Materie interessiert, dass man so manches verpasst hat oder nicht kennt.

        Und ich selber habe übers Bloggen zwei sehr gute Freundinnen gewonnen, die zwar nicht direkt ums Eck wohnen, aber sehen uns regelmäßig (auch wenn wir dann an den Nähwochenenden vieles tun ausser nähen)

        Lg Sabine

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    2. Liebe Sabine, danke für Deine Worte. Ja, das Gefühl kenne ich, irgendwie „zu spät“ zu sein, das wichtigste schon verpasst zu haben. Und manchmal dachte ich auch schon: Die kennen sich alle – und als „Neue“ hätte man es da schwer…Ich glaube aber, dass das erstens weniger der Fall ist, als wir wahrnehmen, und zweitens bilden sich dauernd und überall neue Möglichkeiten des Austauschs, neue Linkpartys etc. Und dann kommt es doch auch recht flott zu einer Vermischung der „alten Hasen“ mit den eher neueren Bloggerinnen…Und mit knapp 2 Jahren sind unsere Blogs ja auch nicht mehr so klein :-) Liebe Grüße und danke für Deine Gedanken!! Karin

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  2. Toller Beitrag! Ich selbst weigere mich bis heute bei Instagram und Co. mitzumachen. Und ich bereue es immer noch nicht. Dass ich nicht so viele Besucher auf meinem Blog habe wie vielleicht manch anderer, damit kann ich leben.
    Ich kann Dich voll und ganz verstehen! Ich denke, Du hast eine gute Entscheidung getroffen. Und falls Du doch irgendwann mal der Meinung sein solltest, die Entscheidung war die falsche, dann bist Du auch schnell wieder bei Instagram angemeldet.
    LG
    Natalie

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  3. Ich habe in den letzten Wochen (mal wieder) mit mir gerungen, ob ich nicht doch auch bei Instagram ein Profil anlegen sollte, nicht wegen des vermeintlichen Traffic, sondern weil dort inzwischen mehr Aktionen gemeinsamen Nähens statfinden. Nachdem ich Deinen Text gelesen habe, habe ich mich einmal mehr dazu entschieden, es nicht zu tun. Danke für diesen lesenswerten Beitrag! LG Manuela

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  4. Danke für die Gedanken. Ich habe vor wenigen Monaten wieder angefangen mehr zu nähen und gleichzeitig die Idee gehabt einen Blog aufzumachen. Immer wieder frage ich mich auch, ob das „MUSS“. Ständig schaue ich, wie viele den neuen Beitrag gelesen haben, finde es schade, dass von Facebook-Werbung wenige bis zum Blogeintrag kommen und frage mich, warum Mädchenkleidung da immer mehr Likes bekommt als Jungenkleidung.

    Und wie viel Zeit bei drauf geht neben dem Nähen….puh, schreiben, Fotos machen, Fotos bearbeiten, Werbung machen für den Blog, verlinken auf Parties. Brauch ich das? Oder wäre ich glücklicher ich lege das fertige Teil stolz in meinen Schrank ohne noch Fotos zu machen und mich zu ärgern, dass viele vorbei scrollen? Ich bin da immer noch unschlüssig…..denn, auch ich komme nicht viel zum Buch lesen, aber auch wegen Kind und Studium und wäre es nicht schön abends noch ein Buch in die Hand zu nehmen und ein paar Seiten zu lesen als vorm Laptop zu sitzen?

    Zum Kimono Tee, ich habe mir die Woche auch eines genäht, aber mir gefällt der Sitz irgendwie nicht so….an dir sieht es besser aus als an mir!

    Gruß,
    Ina

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    1. Liebe Ina, danke für Deine Gedanken. Ich persönlich finde, dass man als Bloggerin, im Vergleich zu den sozialen Netzwerken, etwas „Bleibendes“ schafft. Näht jemand in 2 Jahren mal das Kimono-Tee und googelt den Schnitt davor, kommt er vielleicht auch auf meine Seite. Würde ich das Shirt nur auf IG oder FB zeigen, stehen die Chancen gleich null. Dort geht es um den „schnellen Konsum“, Like und weiter. Bloggen hat eine ganz andere Kultur und eine ganz andere Verbindlichkeit. Überlege es Dir – gute Nähblogs brauchen wir :-) Liebe Grüße! Karin

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  5. Liebe Karin, ich habe mich an vielen Stellen in deinem Text wiedergefunden. Ein Facebook-Profil habe ich erst, seit Facebook ungefragt ein Profil für meine Firma erstellt hat und ich das übernehmen wollte. Aber nicht mit meinem Namen und ohne Privatleben darin.
    Einen Instagram-Mehrwert sehe ich für mein Leben überhaupt kein bisschen. Wenn ich sehe, wieviele Menschen nur noch das Handy vor dem Gesicht haben, weil sie zwischen Instagram, Pinterest und Facebook hin- und herklicken, dann finde ich das hauptsächlich erschreckend. Klar freue ich mich über Blog-Leser, klar ist toll, wenn genug Menschen den Blog finden, damit ein Sew-Along funktioniert. Aber mein Blog ist mehr mein Näh-Tagebuch als eine Werbeplattform, und diese choreografierten Flatlay-Bilder und perfektionistischen Kindermodel-Fotos finde ich ohnehin meist einfach nur künstlich. Entweder klappt es beim Spielen oder nicht.
    Ein Leben ohne Bücher dagegen kann ich mir überhaupt nicht vorstellen. In einem Buch kann ich mich stundenlang festlesen. Auf Facebook nicht. Und ich komme oft morgens nicht aus dem Bett, weil ich abends zu lange gelesen habe. Auf Papier!
    Insofern kann ich gut verstehen, dass du für dich ein soziales Netz abgeschaltet hast. Der Zeitgewinn wird es lohnen.

    Liebe Grüße
    Meike

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  6. Hallo Karin
    Erst einmal: Tolles Shirt! Gefällt mir sehr, ist doch blau auch noch meine Lieblingsfarbe.- :-D

    Und was Instagram und Co. betrifft, möchte ich noch kurz meine Meinung bzw. Geschichte erzählen.
    Bei Facebook war und bin ich nicht und hege auch keinerlei Ambitionen, mich dort anzumelden, obwohl ich es hin und wieder empfohlen bekomme und es mich tierisch nervt, wenn mal ein Unternehmen nur bei Facebook ist und ich ständig gefragt werde, ob ich mich nicht registrieren wolle, wenn ich durch die Seite scrolle.

    Bei Instagram habe ich mich dann aber doch irgendwann angemeldet – zu Zeiten, als ich noch keinen Blog geschrieben habe – weil ich sehr gern schöne Bilder ansehe. Das hatte da noch null und nichts mit meinen eigenen Sachen zu tun und ich hatte mein Konto privat gestellt.
    Als ich dann mit dem Blog anfing, probierte ich einfach mal aus, was passiert, wenn ich mein Konto öffentlich mache und auch dort über meine selbstgemachten Dinge berichte. Ehrlich gesagt: nicht viel. Aber es stört mich genauso wenig, dass ich nicht gerade viele „Follower“ dort habe, wie es mich stört, dass mein Blog so gut wie keine Reichweite hat. Ja klar: ich freue mich selbstverständlich auch, wenn meine Bilder geherzt und mein Blogeintrag gelesen werden. Und wenn dann noch kommentiert wird, erst recht! Aber für mich soll das Ganze eben noch Spaß machen und nicht zu ungewolltem Stress führen. Also schreibe ich nur so oft einen Blogeintrag, wie ich möchte und poste auch auf Instagram nur dann, wenn ich etwas zu zeigen habe. Ebenso folge ich nur relativ wenigen dort (wobei ich ja 200 eigentlich schon viel zu viel finde, ein Glück posten die nicht alle dauernd!).

    Natürlich braucht es trotzdem Zeit, dort durchzuscrollen. Aber wenn man sich von dem Gedanken befreit, dass man alles dort mitkriegen müsste, kann man diese Zeit trotzdem in Grenzen halten. Ich schaue z.B. auch so gut wie nie die Stories dort an, weil mir das einfach viel zu lange dauert. Auch wenn ich weiß, dass ich dadurch einiges verpasse, zumal die ja nach 24 Stunden wieder verschwinden.

    Dennoch verstehe ich deine Einstellung sehr gut und bin im Großen und Ganzen deiner Meinung. Man sollte sowieso niemals bei irgendetwas nur mitmachen, weil andere meinen, dass das toll und wichtig wäre. Ausprobieren? Gerne! Aber wenn man es für nicht gut für sich selbst empfindet, lieber sofort wieder damit aufhören.

    So, das war jetzt aber ganz schön viel Text! :-)
    Ganz liebe Grüße, Annelen.

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  7. Liebe Karin,
    das Shirt ist toll! Und es motiviert mich auf jeden Fall auch mal das lange schon geplante Kimono-Schnittmuster endlich mal zu nähen :-)
    Zu Social Media: Ich lese leider auch nicht mehr so viel, wie früher, das allerdings erst, seit ich Kind, Haushalt und Arbeit miteinander verbinden muss. Mit Kind habe ich da die Konzentration nicht (und will mich auch lieber um den Lütten kümmern) und zu den anderen Zeiten gibt es immer was zu tun oder ich bin zu müde, deshalb will ich die „Schuld“ auch nicht bzw. nicht nur auf die Social Media schieben. Instagram und Facebook habe ich auch nur wegen des Blogs eröffnet, aber so nutze ich es nicht mehr. Facebook ist mir meistens ziemlich egal ;-) und auf Instagram zeige ich mal schnell was Genähtes oder aus der Küche und vor allem aus dem Leben. Aber die Verknüpfung von Blog und Facebook/Instagram ist mir tatsächlich zu anstrengend.
    Vielen Dank für deine Einblicke und Gedanken!
    Alles Liebe
    Jana

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    1. Liebe Jana, danke für deine Gedanken! Bei Dir habe ich immer den Eindruck, dass du diese Mischung aus Blog und sozialen Netzwerken mit großer Leichtigkeit hinbekommst – die fehlt(e) mir. :-) Ja, das Kimono-Tee musst Du unbedingt ausprobieren, ich bin ein großer Fan des Schnitts. Bin jetzt schon gespannt, was Du sagen wirst! LG, Karin

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  8. Liebe Karin, deine Kimono-Tee-Variation gefällt mir gut. Danke für die Idee!
    Nach langem Überlegen habe ich mir im vergangenen Jahr einen Facebook-Account zugelegt. Nur für Probenähen und mit einem anderen Namen.
    Bei Instagram bin ich gelandet, weil mein großes Patenkind ihr Auslandsjahrreisetagebuch dort geführt hat. Einen Account für meinen Blog gibt es dort auch, aber mir geht es wie dir, dass ich immer wieder überlege, ob ich ihn auch wieder lösche.
    Ich bin eine Leseratte und kann mich richtig in Bücher vertiefen. Da wird es dann schon mal sehr spät, wenn ich mich nicht losreißen kann. Das passiert mir online nicht.
    Viele Grüße! Tina

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  9. Liebe Tina, danke für dein Feedback! Wie schön, dass Du auch eine Leseratte bist!! Klar, und ich glaube Probenähen etc. geht mittlerweile ohne FB gar nicht mehr. Da muss man einfach für sich abwägen. Aber Du scheinst da ja auch ne super Mischung für Dich gefunden zu haben!! Liebste Grüße und ich freu mich auch über das Lob für mein Shirt !! Karin

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