12 Colors of Handmade Fashion (Schwarz-)Weiß im Mai oder: Warum werden Nähbloggerinnen belächelt?

„Weiß“ ist im Mai die Farbe von „12 Colors of Handmade Fashion“. Und schwarz-weiß mein Panda-Raglanshirt, mit dem ich in diesem Monat dabei bin. Das Schöne an diesem Stoff-Design ist, dass das „Weiß“ eine ganz besondere Aufgabe hat. Man kann nämlich die Pandas nur erkennen, wenn man die „weißen Flecken“ bewusst wahrnimmt. Und dieser Gedanke an das „bewusste Wahrnehmen“ bringt mich zu einem Thema, dass mich in den letzten Tagen sehr beschäftigt hat: Die Erfahrung, als Nähbloggerin belächelt bzw. als nicht ernstzunehmende Bloggerin wahrgenommen zu werden.

Gerne erzähle ich Euch kurz, was mir passiert ist – und was meiner Ansicht nach die Gründe dafür sind.

Ich habe vor kurzem einen Kurs besucht zum Thema „Bloggen unter WordPress“. Der Dozent selbst war ein sog. „Kulturblogger“ mit dem Schwerpunkt „Museumsbesuche“. Zu Beginn des Kurses sollte jeder sich und seinen Blog kurz vorstellen. Es stellen sich u.a. ein Technik-Blogger, zwei Kunst-Bloggerinnen sowie mehre Blogger/innen vor, die über – im weitesten Sinne – „Gesundheitsthemen“ schrieben. Dann war ich an der Reihe. Als ich mich als „Nähbloggerin“ outete, hatte der Dozent Mühe, ein schallendes Lachen zu unterdrücken. Seine Belustigung war mehr als sichtbar, wovon sich die anderen Teilnehmenden sofort anstecken ließen. In ihren erheiterten Gesichtern war zu lesen: „Nähen als Blogger-Thema? Wie bescheuert ist das denn?“

Auch im Fortgang des Kurses musste das Beispiel „Nähblog“ gern für Witzchen herhalten. O-Ton: „Wenn Sie dann zum Bespiel einen Artikel über Stecknadeln schreiben, können Sie an dieser Stelle ein Stecknadel-Video einbauen.“ Ich habe an mehreren Stellen versucht, ein realistisches Bild von Nähblogs und der Nähbloggerszene zu zeichnen, z.B. beim Thema Verlinkungen. Hier habe ich die Linkpartys ins Spiel gebracht. Aber es war klar: Ich saß in einer Schublade fest, aus der ich nicht mehr rauskam. Egal, was ich sagte, welche „Beweise“ ich ins Feld führte. Mehr als ein mitleidiges Lächeln erhielt ich nicht.

Ich wusste lange nicht, wie ich diese Kurserfahrung einordnen sollte. Natürlich waren die Äußerungen frauenfeindlich, und Nähen als typisch weibliche Tätigkeit gibt hier natürlich eine wunderbare Vorlage. Aber es ging hier noch um etwas anderes, was ich nicht greifen konnte.
Bis ich über die Debatte stolperte, die momentan im Literaturbetrieb für hohe Wellen sorgt: „Feuilleton vs. Literaturblogger“. Die hat mir ganz schön die Augen geöffnet. Und zwar:
Seit Jahren gibt es immer mal wieder Artikel in den Feuilletons der etablierten Zeitungen (also in dem Zeitungsteil, in dem Bücher vorgestellt werden), die die Literaturbloggerinnen lächerlich machen. Literaturblogs sind ebenfalls, wie Nähblogs, fast ausschließlich in Frauenhand.

In den Feuilletons heißt es: Literaturblogs wären hysterisch, bauchgesteuert, die Blogs seien rosarot und trügen kitschige Namen. Wichtig sei dort weniger der Inhalt, sondern, dass der Nagellack zum Buchcover passt. Hier ein beispielhaftes Zitat aus einem Artikel der FAZ vom 06.06.16: „Sie nennen sich Literaturblogger, rutschen mit Geschrei durch den Bestsellerschlamm und halten bei Youtube oder Facebook reihenweise beschwärmte Titel in die Kamera, von denen man in den Feuilletons des Landes nicht einmal ahnt, dass sie existieren: „Schattentraum“, „Küsse zum Nachtisch“, „Allein unter Spaniern“. Mit etwas so Drögem wie Literaturkritik hat das nichts zu tun. Es geht um Fantum, Gemeinschaft und den offenbar unvergänglichen Traum junger Frauen, allein unter Spaniern zu landen.“

Erst vor kurzem gab es wieder einen Artikel in der „Welt“ in diesem Tenor, auf dem die großartige Literaturbloggerin Katharina Herrmann mit einem Artikel auf 54 Books geantwortet und die dahinter stehenden Mechanismen entzaubert hat. (Unbedingte Leseempfehlung!) Die Kurzfassung ihrer Erkenntnis: In dieser Debatte gegen die Literaturblogs geht es den Kritikern des Feuilletons darum, ihren Einfluss und ihren Habitus zu sichern. Deswegen treten sie nach „unten“. Das Feuilleton möchte die alleinige Deutungshoheit haben, was „gute Literatur“ ist. Es möchte definieren, was kulturell akzeptierte Bücher sind. Und dazu gehören nicht jene Bücher, die gerne in Literaturblogs besprochen werden, z.B. Romance, Fantasy und Jugendbuch. Diese Kritik bedient also ein uraltes Muster eines Kulturkampfes: Die „Oberschicht“ (meistens Männer) hält sich die „unteren“ Schichten auf Abstand, in dem sie das, was dort passiert, lächerlich machen. Damit wollen sie „ihre Macht“ sichern.

So, und was hat das jetzt mit meinem Kurs-Erlebnis zu tun?

Ich glaube: Auch innerhalb der Bloggerwelt (die von männlichen Deutungshoheiten geprägt ist..ist ja klar – Technik und so..) gibt es klare Vorannahmen, welche Blogthemen akzeptiert sind und ernstgenommen werden können (z.B. Technik, Kunst, alle Themen des Bildungsbürgertums) und eben: welche nicht. Und dazu gehören klar die „weiblichen Themen“, z.B. der Kontext Handarbeit. Stichworte: kitschige Namen, Nagellack.

Und so war es für meinen Dozenten im WordPress-Kurs schlicht eine Unverschämtheit meinerseits, zu verlangen, dass man meinen Nähblog genauso ernst nimmt, wie seinen über ein Hochkultur-Thema: Museumsbesuche.

Dass ein solches Denken zutiefst oberflächlich und unangebracht ist, wissen wir Nähbloggerinnen natürlich nur zu gut. Nähbloggen entfesselt viele Bereiche. Um nur ein paar Beispiele zu nennen:

  • Nähbloggerinnen machen Mode, entwerfen alltagstaugliche und schöne Kleidung für „echte Körper“, die in den Blogs sichtbar werden;
  • Nähbloggerinnen brechen Geschlechterbilder auf, z.B. durch das Nähen von Unisex-Kleidung für Kinder, was man in meiner Linkparty wunderbar sehen kann;
  • Nähbloggerinnen zeigen auf, wie viel Arbeit in Kleidung, Taschen etc. tatsächlich steckt – und welches Leid mit den Dumping-Löhnen der Modeindustrie verbunden ist.
  • Nähbloggerinnen sind Künstlerinnen, was nicht nur viele Quilterinnen tagtäglich im Netz zeigen.

Aber all das will man natürlich nicht sehen. Sehen will man nur Stecknadel-Videos…

Liebe Nähbloggerinnen: Seid stolz auf das, was Ihr tut. Erzählt davon. Macht das Nähen und das, was wir damit erreichen, sichtbar. Stellt Euch gegen dieses habitäre Gehabe einer angeblichen Oberschicht, die denkt, sie können bestimmen, welche Blogs und Bloginhalte ernst zu nehmen sind.

So und jetzt natürlich auch noch ein Wort zu meinem 12-Colors-Monats-Projekt 🙂 : Genäht habe ich zum ersten Mal ein Raglanshirt, und zwar nach dem Schnitt von Leni p. Punkt „RAGLAN.shirt4us“. Die Verarbeitung habe ich sehr schlicht gehalten. Geändert habe ich nur die Ärmellänge (plus 10 cm). Die Passform des Schnitts ist ganz großartig – es passt mir wie angegossen. Da werde ich ab sofort in Serie gehen!

Der wunderbare schwarz-weiße Panda-Jersey, der zum mitdenken einlädt, ist von „Alles für Selbermacher“.

Ich danke Euch, dass Ihr bis hierher durchgehalten habt – und freue mich jetzt auf die anderen weißen Nähprojekte! Danke, liebe Selmin, für diese Runde. Ich bin schon sehr gespannt auf Juni 🙂 Zum Glück gibt es die wunderbare Welt der Nähbloggerinnen – und ich bin stolz, ein Teil von ihr zu sein!

Alles Liebe wünscht Euch
Karin

Stoff: Panda-Jersey von „Alles für Selbermacher“
Schnitt: RAGLAN.shirt4us von leni pepunkt
Linked @: 12 Colors of Handmade Fashion; Politisiert Euch @ Jule – DIY or die!

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19 Gedanken zu “12 Colors of Handmade Fashion (Schwarz-)Weiß im Mai oder: Warum werden Nähbloggerinnen belächelt?

  1. Wow. Das ist krass. Ich musste hier ein bis zweimal sehr tief durchatmen. Nicht nur, dass die Äußerungen an sich aus den Gründen, die du genannt hast, widerlich sind und, wie du auch nochmal herausgearbeitet hast, nichts mit der Realität zu tun haben – dass dieser Typ sich als Dienstleister sich gegenüber einer Kundin so aufspielt, zeigt, wie verdammt sicher er sich in seiner Veachtung ist. Ich bin nun wirklich kein Fan dieser „Der Kunde ist König und darf sich jeden Scheiß erlauben“-Einstellung. Trotzdem haben DienstleisterInnen üblicherweise ein gewisses Interesse daran, ihre KundInnen einigermaßen zufriedenzustellen.
    Falls das kein privater Kurs war, sondern beispielsweise von einer Volkshochschule, würde ich mich bei diesem Träger kräftig beschweren. Es kann doch nicht sein, dass du dafür bezahlst, dich beleidigen zu lassen.
    Hoffentlich war der Kurs ansonsten brauchbar und du konntest noch mehr mitnehmen, als ein Post-Thema für Jule!

    Dein Panda-Shirt gefällt mir übrigens sehr, das Muster ist toll – auch wenn ich die Pandas tatsächlich erst in der Großaufnahme erkannt habe.

    Liebe Grüße,
    Sabrina

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  2. Liebe Sabrina, danke für Deine Worte! Ja, der Dozent hat an dieser Stelle seine Professionalität total abgegeben und war eben nur noch „Verteidiger seiner Pfründe“. Das war wirklich sehr schräg… Ja, und ich überlege auch, das beim Anbieter nochmal anzubringen. Unter rein inhaltlichen Aspekten war der Kurs gut – wenigstens was…. Danke auch für deine Worte zum Panda-Shirt – ich mag es auch sehr! Liebe Grüße! Karin

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  3. Ich mag das ja, wenn man erst auf dem zweiten Blick abstrakte Muster erkennt als das was es eigentlich ist. Also beide Daumen hoch für dein Panda-Shirt

    Zu deinem eigentlichen Thema- Professionell ist was anderes… Und ich würde dem Veranstalter durchaus konstruktive Rückmeldung geben. Sonst kann sich daran nichts ändern.
    Interessanterweise habe ich bisher die gegenteilige Erfahrung gemacht. Wenn ich gefragt wurde was ich so als Hobby mache, habe ich (bis vor nicht allzulanger Zeit) recht kleinlaut „eingestanden“, dass ich Nähe und iiiirgendwann in einem Nachkomma-Satz fallen lassen, dass ich auch drüber blogge. Mir war es irgendwie peinlich. Die Resonanz war aber immer sehr positiv und interessiert (bin bisher aber noch nicht auf Blogger anderer Fachgebiete getroffen). So dass sich meine Haltung zu meinem / unserem Hobby geändert hat.
    Liebe Grüße Miriam

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    1. LIebe Miriam,
      danke für Deine Worte! Das macht mir Mut, dass Du da so andere Erfahrungen gemacht hast! Wie schön! Das lässt doch hoffen! Und mit einem solchen Selbstbewusstsein geht man wahrscheinlich auch anders mit solchen Angriffen um als ich mit denen dieses Dozenten…. Liebe Grüße! Karin

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  4. Ein toller Beitrag! Super, wie du damit umgehst. Manche Menschen schaffen es einfach nicht über den eigenen Tellerrand zu schauen. Sehr schade, wenn es sich um einen (bezahlten) Dozenten handelt! Das ist einfach unprofessionell!

    Dein Panda Shirt ist klasse. Gefällt mir richtig gut!♥

    Liebe Grüße
    Jenni

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  5. Oh oh oh, das ist wirklich arg – mein Beileid an Dich ob dieser himmelschreienden Ignoranz. Manche scheinen sich wirklich zu Höherem berufen zu fühlen und beweisen dadurch doch nur, wie sehr es ihnen an Kultur und Bildung respektive Herzensbildung wirklich mangelt. Und auch wenn er DIY-Blogger nicht für voll nimmt – guter Stil sieht anders aus. Seminarteilnehmer macht man einfach nicht vor anderen lächerlich. Wo bleibt da die gute Kinderstube? Aber als Mensch mit Taktgefühl hätte ich, gerade was Museen angeht – wäre ich dabei gewesen – ihm die folgenden Museen ganz besonders ans Herz gelegt: MAK oder MMK in Frankfurt/Main, das DLM in Offenbach/Main oder Kunstgewerbemuseum in Berlin.

    Letzteres beschäftigt sich mit Kleidung von Barock bis in die 1970er Jahre; und wenn ganze Museen diesen Aspekt unserer Kultur als museums- und kulturwürdig erachten und damit Textiler Kulturgeschichte den gebührenden Stellenwert einräumen, sagt das in meinen Augen sehr viel aus über diese selbsternannten Hüter der Kultur, denen anscheinend nicht zu helfen ist.

    Und selbst wenn ich manche Blognamen seltsam finde, steht es mir nicht zu, sie in der beschriebenen Art und Weise herabzuwürdigen – ein Mensch mit Kinderstube behält seine Meinung für sich und tritt sie nicht beifallheischend und verletztend breit. Arme Würstchen sind’s und desgleichen auch ihre Claqueure.

    Just my 5 cents for this rant

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    1. Dannke Dir für Deine klugen Worte! Ja, es ist wirklich der Hammer, was sich manche Leute rausnehmen. Arme Würstchen trifft es ziemlich gut. Und wie Du es auch sagst: Mir steht über Blognamen und -themen anderer Leute kein Urteil zu. Deine Museumstipps sollte ich dem Typen echt noch nachsenden 🙂 Liebe Grüße! Karin

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  6. cooler beitrag! ich glaube über den blick von „profis“ auf dilletantische vertretende eines genres habe ich mich auch schon des öfteren ausgelassen. schön, dass du das hier auch nochmal tust. dem kursleiter hätte ich vermutlich auch was erzählt. ich spreche immer sehr selbstbewusst von meinem blog, weiß aber auch, dass das eben dilletantismus ist. ich würde mich niemals mit einem professionell ausgebildeten journalistenmenschen messen wollen. dennoch denke ich, dass beide seiten wichtig sind, um licht in so viele dinge des lebens zu bringen. und das leben hat viele facetten.
    liebe grüße,
    jule*

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  7. Liebe Karin,

    bei Deiner Geschichte musste ich ganz ungläubig den Kopf schütteln angesichts der Ignoranz des Dozenten, aber auch der anderen Kursteilnehmer, die ja selber auch Blogger waren. Das Schöne an Blogs ist doch, dass jeder die Möglichkeit hat, über die Themen, die ihn beschäftigen, zu schreiben – ob nun Nagellack, Nähen, Kunstausstellungen, Technik, Kochen oder Literatur. Sei es, weil er damit eine politische Diskussion anregen oder einfach nur für ein bisschen Unterhaltung sorgen will. Wenn sich jemand über Autotuning oder die optimale Grilltemperatur für Steaks auslässt, würde ich das wohl auch erst mal belächeln. Aber vermutlich gibt es auch da eine interessierte Leserschaft. Und nur weil es in einem Blog um Hochkultur geht, heißt das ja noch lange nicht, dass der Beitrag dann auch intellektuell anspruchsvoll ist.

    Ich habe zum Glück solche Erfahrungen wie in Deinem Kurs bisher nicht gemacht – eher im Gegenteil: Wenn ich anderen erzählt habe, welche „Arbeit“ dahinter steckt und wieviel Spaß mir der Austausch mit anderen Nähbloggern macht, waren die Reaktionen eher positiv und interessiert. Das mag allerdings auch daran liegen, dass diese Leute immer wussten, dass ich in den meisten anderen Bereichen meines Lebens die „typisch weiblich“-Klischees nicht bediene. Ich musste allerdings schon mehrfach erklären, wie es sein kann, dass ich als Kunsthistorikerin Fußballfan sein kann. So manche Bilder sitzen doch sehr fest in den Köpfen.

    Diese Überheblichkeit, die Du erlebt hast, scheint mir ein Zeichen von Unsicherheit zu sein. Wer von sich und dem, was er tut, überzeugt ist, sollte es nicht nötig haben, andere abzuwerten.

    Ach, mir würde noch einiges dazu einfallen… Danke für Deinen Denkanstoß!

    Schöne Grüße
    Christine

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    1. Liebe Christine, danke für deine klugen Worte! Ja, da hast Du sicher recht: Wer von seinem Tun überzeugt ist, hat es eigentlich eben gar nicht nötig, nach unten zu treten bzw. andere lächerlich zu machen. Darum finde ich auch die Parallele zu den Literaturblogs so interessant. Die Schreiber der großen Zeitungen haben es tatsächlich nötig, die Blogs schlecht zu machen – warum? Warum kann man nicht glauben, dass beides seine Berechtigung hat? Nun ja…
      Aber als Kunsthistorikerin Fußballfan zu sein – das geht ja gar nicht – du machst es den Leuten echt schwer mit den Schubladen 🙂 Wunderbar! Liebe Grüße! Karin

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  8. Mir fehlen gerade echt die Worte. Vielen Dank für diesen Text und besonders den Bezug bzw. Vergleich zu „Feuilleton vs. Literaturblogger“. Da ich tatsächlich meist auf Nähblogs unterwegs bin, war mir das gar nicht so klar.
    Andererseits ist es für mich auch nicht verwunderlich, denn so sieht es nun leider immer noch aus in unserer Gesellschaft. Ich muss mich ja auch immer noch dafür rechtfertigen, Feministin zu sein. *kopfschüttel*

    Dein Shirt gefällt mir auch, der Schnitt sitzt wirklich super!

    Viele Grüße
    Antje

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  9. Jetzt erst gelesen und fast geplatzt vor Wut. Was für ein bornierter, unreflektierter Idiot! Den vielen Kommentaren ist nicht mehr viel hinzuzufügen. Ich wäre gern dabei gewesen, der gute Mann hätte nicht mehr viel Spaß gehabt. (Und das absolut unprofessionelle Verhalten des „Kollegen“ würde ich auf jeden Fall weitergeben!)
    Dein T-Shirt, der Panda-Druck und Dein Artikel mit dem Literatur/Feuilleton-Vergleich ist dagegen prima. Punkt.
    *…kopfschüttelnd, wutschnaubend ab*

    Gefällt 1 Person

  10. Hallo Karin,

    ich bin gerade zufällig auf deinen Post gestoßen. Ich bin neu in der Blogger Szene und kenne auch nur die Sicht von Buch/Literatur Blogs wie meiner mal einer werden soll.

    Danke das du kein Blatt vor den Mund nimmst. Gerade dieses Klassendenken zwischen „Profis“ und Hobbybloggrn finde ich einfach unglaublich dumm. Kann man denn nicht Zusammenarbeiten?

    Hobbyblogger sind doch viel näher an den Menschen als große Agenturen die dafür gar nicht die Zeit haben.

    Unabhängig von einem Blog Thema sehe ich das als grosses Problem. Ich denke da muss die andere Seite offener werden sonst kommt man hier nicht zusammen.

    Teilweise funktioniert es ja, wenn Verlage den Bloggern kostenlose Buchexemplare senden um den Werbeeffekt der privaten Blogs zu nutzen. Würde das nicht auch für Nähblogs gehen? Kostenloser Stoff, dafür bisschen Werbung für die Marke, ein geben und nehmen.

    Aber wie gesagt bin ich bestimmt noch zu kurz beim Bloggen dabei um die Zusammenhänge im Gesamten zu sehen.

    Danke für die Zusammenfassung.

    Liebe Grüsse

    Laura

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