Sommerlicher, mint-floraler Hoodie aus French Terry

Heute möchte ich Euch einen sehr floralen, mintfarbenen Sommer-Hoodie zeigen, den ich auf ganz speziellen Wunsch meiner Frau genäht habe. Das Ergebnis ist wirklich ein Unikat, auf das meine Frau schon sehr oft angesprochen wurde, was mich wiederum natürlich dann auch mega-stolz macht. Das ist einfach das großartige am Nähen: Man kann Lieblingsstücke zaubern 🙂

Zuerst gab es den Stoff: Über ihn sind wir beim Besuch des wunderbaren Stoffladens „Das Königskind“ in Friedberg/Hessen gestolpert (im Rhein-Main-Gebiet sind Stoffläden „mit Seele“ rar – wie schön, dass es seit ein paar Monaten u. a. diesen Laden gibt!)
Es handelt sich dabei übrigens nicht um Sweat im klassischen Sinne, sondern um, wie ich lernen durfte, „French Terry“. French-Terry-Stoffe sind leichte Sweatstoffe mit einer angerauten Innenseite.

Sehr schnell äußerte meine Frau den Wunsch nach einem sommerlichen Hoodie. Ich fand den Stoff ziemlich fest und hatte Bedenken, ob denn die Dehnbarkeit für einen Hoodie ausreicht…aber: Ich konnte im Internet nichts Gegenteiliges lesen.
Auf der Suche nach dem passenden Schnittmuster fiel mir ein Makerist-Kurs ein, den ich mir im Rahmen einer Aktion gekauft hatte: „Lässiges Duo: Hoodie und Kapuzenjacke aus Sweat nähen“. Ich habe mir den Kurs eigentlich gekauft, um mein Wissen in Sachen „Jacken nähen“ zu erweitern. Aber so kam nun erstmal der Hoodie zum Zug…

Das Schnittmuster für Hoodie und Jacke gehört zum Kurs. Man kann sich die PDF-Datei, ähnlich wie bei einem Schnittmuster-Ebook, bei Makerist downloaden.
Die einzelnen Schritte von Zuschnitt bis zum Anbringen des Saumbündchens werden im Kurs sehr anschaulich und auch anfängerinnentauglich erklärt. Die Kursleiterin Katja Bercher hat eine sehr angenehme Art und es macht Spaß, ihr bei den einzelnen Schritten auf die Finger zu schauen.

Insgesamt muss ich mal hier festhalten, dass mein Nähwissen zu großen Teilen auf Makerist-Kurse zurückzuführen ist. Natürlich habe ich auch viel anhand von Büchern und Ebooks und durch „try and error“ gelernt. Aber Videokurse sind didaktisch einfach eine andere Sache. Allein, wie viele Varianten des Markierens und Zuschneidens ich in den verschiedenen Kursen gesehen habe! „Echten“ Schneiderinnen zuzuschauen empfinde ich als sehr wertvoll. Und als berufstätige Mama kann ich auf diese Weise dann „zum Nähkurs“, wenn es das Zeitkonto gerade hergibt.

Ich habe den Pulli recht klassisch nach der Anleitung genäht, nur im Punkt „Ösen anbringen“ bin ich abgewichen. Mir gefallen Hoodies mit Kragenbändern überhaupt nicht, auch finde ich sie ziemlich unpraktisch. Darum sind diese einfach entfallen 🙂
Das Ergebnis überzeugt auf ganzer Linie! Die Passform des Schnitts ist sehr gut, alles sitz da, wo es sein soll. Meine Sorgen bezüglich der Dehnbarkeit waren total unbegründet. French Terry funktioniert also für Pullis ganz wunderbar! Aufgrund der angenehmen Dicke ist der Hoodie auch bei wärmeren Temperaturen ein blumiger Begleiter. Der nächste wurde schon bestellt! Aber ich werde wohl auch bald mal die Jacke für mich ausprobieren – allerdings weit weniger floral. Ich liebs eher dunkel 😉

Alles Liebe wünscht Euch
Karin

 

Stoffe:
French Terry „Aquarel Flower“ in mint von Milliblu’s , gekauft bei Das Königskind in Friedberg, aber z.B hier über Dawanda erhältlich
Bündchenstoff in hellblau, gekauft bei Karstadt

Schnitt: Kursmaterial zum Downlaod im Makerist-Kurs: „Lässiges Duo: Hoodie und Kapuzenjacke aus Sweat nähen“ mit Trainerin Katja Bercher

Linked @:  Creadienstag, Dienstagsdinge, Handmade on Tuesday, Makerist Werkschau

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