Ein selbstgehexter Hexie-Tischuntersetzer – Ergebnis meines „Modern Hexies“ – Workshops

Meine Frau und ich hatten vor kurzem unseren 6. Jahrestag. Meine Liebste hat dabei für mich eine wunderbare Näh-Überraschung aus dem Hut gezaubert: Einen Gutschein für eine Teilnahme am „Modern-Hexies-Workshop“ bei der Quiltmanufaktur Frankfurt. Sie fand, dass ein Kurs, bei dem Sechsecke im Mittelpunkt stehen, einfach perfekt zum „Sechsjährigen“ passen 🙂 Da musste ich ihr natürlich auf ganzer Linie Recht geben!

So sah ich mich völlig unverhofft innerhalb weniger Wochen zum 2. Mal in der Quiltmanufaktur sitzen. (Ich war bereits im Januar dort zum Patchwork-Einsteigerkurs – hier habe ich darüber berichtet). Mit mir nahmen dort eine Patchrolle von Frau Tulpe aus dem heimischen Fundus und 5 andere, hochmotivierte Frauen platz, die ebenfalls genau wissen wollten, was es mit diesen Hexies auf sich hat.

Versiert, charmant und geduldig weihte uns die Inhaberin der Quiltmanufaktur, Andrea Kollath (vielen bekannt als eine der 6 Köpfe von 6 Köpfe – 12 Blöcke) in alle Hexen-Geheimnisse ein. Wie sollte ein Quiltsandwich aussehen, dass es sich gut für die Hexie-Verarbeitung eignet? Was sollte man aus Hexies machen, was eher nicht? Wie bringt man sie auf den Stoff auf? Und vor allem: Wie stellt man sie eigentlich am besten her?

Workshop-Schnappschuss: Meine ersten Hexies…

Andrea hatte für uns Schablonen dabei, mit denen wir 2 unterschiedliche Methoden zum Herstellen der Hexies ausprobierten. Dass ich eine total unerfahrene Handnäherin bin, ließ sich leider nicht lange verbergen 🙂 Oder, wie Andrea an einer Stelle so schön zu mir sagte: „Das hier ist wohl mutwillig kein Hexagon…das lassen wir mal besser außen vor.“ Tststs…ich wollte eben auch mal ganz andere Formen ausprobieren…so ähnlich wie Hexagons…:-)

So war ich dann auch frohgemut, als wir die Nadel zur Seite legen und die Nähmaschinen aufbauen durften. Ich und auch die anderen Teilnehmerinnen hätten aber vorher noch Stunden damit zubringen können, das PERFEKTE Muster aus den gefertigten Hexies zu finden. Doch hier ermutigte uns Andrea, nicht so viel zu denken, sondern einfach „zu machen“. Gesagt, getan.

Mein Kurs-Arbeitsplatz – am Ende mit Nähmaschine

Dadurch, dass meine Hexies nicht alle supermega akurat waren (mutwillig!), waren auch meine Nahtlinien nicht immer genau dort, wo sie sein sollten. Aber: Das war mir total egal. Ich war sehr stolz auf  mein erstes Hexie-Objekt, dass ich an diesem Abend noch in Form eines unfertigen Quiltsandwiches mit nach Hause nahm. Dort habe ich dann einen kleinen Tischläufer daraus gemacht – mit ebenfalls wieder schiefen Nähten, aber so passt wenigstens der Gesamteindruck 🙂

Mittlerweile habe ich zuhause übrigens auch schon fleißig weiter Hexies „produziert“ – die nun auch wirklich alle recht gleichmäßig aussehen. Nur leider hat mein Sohn die Schablonen, die ich vom Workshop mit nach Hause brachte, nicht als solche wahrgenommen und im Basteleifer lässig zerschnitten…
Da erinnerte ich mich an einen Beitrag von Katharina / Greenfietsen, in dem sie beschrieb, wo sie sich ihre Schablonen im Netz herunterlädt. Das habe ich mittlerweile auch gemacht und die Vorlage auf Fotokarton ausgedruckt. Das Ergebnis ist ebenfalls sehr praxistauglich und wird nun vor Kinderbastelhänden gut versteckt!

Insgesamt finde ich die Hexies und was man daraus machen kann, unglaublich süß! Ich habe fest vor, noch viel zu hexen 🙂 Ich freue mich, dass ich im Workshop wieder eine schöne Technik und viel Inspiration dazu gewinnen dürfte!

Und: Ich denke, dass wird nicht mein letzter Besuch der Quiltmanufaktur in Frankfurt gewesen sein. Wer sich dafür interessiert, welche Kurse Andrea in diesem Jahr noch so anbietet, kann dies hier einsehen. Vielleicht treffen wir uns ja 🙂

Alles Liebe wünscht Euch
Karin

Verwendete Stoffe:
Hexies: Patchrolle von Frau Tulpe in türkis
Hintergrundstoff: Kona Cotton Bone, erworben in der Quiltmanufaktur
Linked @: After Work Sewing, Paper-Piecing-Linkparty

Dieser Beitrag enthält keinerlei Werbung. Der Kurs wurde selbst bezahlt. Die Meinung ist somit völlig unbeeinflusst.

 

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