Die einzige Mütze, die mir steht – eine besondere Häkelmütze

regenbogenmuetze-haekelmuetze-cantania-gruener-naehen-1Heute gibt es mal wieder ein Häkelwerk zu sehen, und zwar eine Häkelmütze nach dem Schnitt „Regenbogenmütze“ von n-jay.
Mützen und ich – das ist insgesamt ein schwieriges Kapitel. Sie stehen mir einfach nicht – mit eben dieser Ausnahme.  Und deshalb will ich sie heute hier zeigen.

Kurz zum Modell: Die Regenbogenmütze (die übrigens so heißt, weil Nina von n-jay den wunderschönen Prototypen in den Farben des Regenbogens gestaltet hat) wird vorzugsweise aus recht dünnem Baumwollgarn gehäkelt; und zwar nicht typisch für eine Häkelmütze von „oben nach unten“ sondern von „unten nach oben“. Man häkelt zuerst das Bündchen in kurzen Querreihen und setzt dann die einzelnen Farbreihen praktisch auf. Diese Reihen werden dann immer wieder von einem Streifen in Kontrastfarbe, bei mir in der Farbe des Bündchens, unterbrochen. Das entstehende Muster erinnert im weitesten Sinne an Granny Squares, was ich persönlich sehr schick finde.

haekelmuetze-regenbogenmuetze-gruener-naehen-2Da ich meine Mütze auch mal auf dem Weg ins Büro anziehen wollte, fiel meine Auswahl nicht ganz so knallig aus, sondern bewegt sich zwischen dunkelgrün und mittlerem Blau. Das Bünchen und die Kontrastreihen sind dunkelbalu. Als Garn hab ich Cantania von Schachenmayr gewählt, das es übrigens in nahezu allen erdenklichen Farben gibt und für seine Farbbrillianz bekannt ist. Das Baumwollgarn ist darüber hinaus vegan, was für mich sehr wichtig ist. Es ist eine absolute Lieblingswolle von mir.

Wer nun Lust hat, ebenfalls eine Regenbogenmütze zu häkeln, dem sei gesagt: Das ist kein schnelles Mützenprojekt mit 8er Nadel und fettem Garn. Es dauert seine Zeit, bis man hier die Mütze (mit einer 3er Nadel gehäkelt) in den Händen hält.

img_20161109_195335Für totale Häkelanfängerinnen ist diese Mütze bestimmt auch eher ein Frustteil, was aber nicht an der sehr guten Anleitung liegt, sondern einfach an der erforderlichen Fertigkeit. Ich habe übrigens nicht, wie in der Anleitung angeregt, die einzelnen Wollfäden beim Farbwechsel „mitgezogen“, sondern jedes mal den Faden abgeschnitten und vernäht – mir ist das „Garnwirrwarr“ sonst zu groß, außerdem gefällt mir das entstehende Innenleben so nicht …
Dieser Mehraufwand des Vernähens lohnt sich in meinen Augen in jedem Fall.

Und ich freu mich, dass ich dank meiner Regenbogenmütze in Blautönen endlich mal wieder bei RUMS dabei sein kann 🙂

Euch allen einen schönen Donnerstag!

Anleitung: Regenbogenmütze von N-jay, über Dawanda
Wolle:  Cantania von Schachenmayr, über handarbeitswaren.de

Linked @: RUMS, Häkelline, Häkelliebe, Weibsdinge

 

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